Collaboration: Raus aus den Kommunikations-Silos

Markus Ernesti, Geschäftsführer der Avaya Deutschland GmbH, die als Aussteller auf der Voice + IP ist, über leidigen Gerätewildwuchs und moderne Kommunikationszentralen:

Die Art, wie wir heute privat und beruflich kommunizieren, hat sich drastisch geändert. Bis vor Kurzem waren Telefon, Fax und E-Mail die wichtigsten – und häufig einzigen – Mittel, um mit Freunden, Kollegen, oder Kunden Informationen auszutauschen. Heute ist die Welt vielfältiger: Instant-Messaging-Dienste, Videokonferenzen, Social-Media-Plattformen und Micro-Blogging-Services wie Facebook, Twitter und Google+ halten im privaten Bereich, aber auch in Firmen und Behörden Einzug. Das ist gut so, denn solche neuen Kommunikationsformen machen es für Unternehmen einfacher, Kunden zu betreuen und flexible Arbeitsmodelle für Mitarbeiter einzuführen. Zudem helfen Videokonferenzen, Instant-Messaging und Social-Media-Dienste dabei, den Informationsfluss in der Firma zu verbessern. Denn gleich, ob sich ein Mitarbeiter im Büro oder Home-Office aufhält, ob er einen Termin bei einem Kunden hat oder sich in einer Firmenfiliale aufhält: Er ist zumindest über einen dieser Medien erreichbar.

Für jeden Anwendung ein separates Gerät

Der Haken dabei: Bislang erfordern die unterschiedlichen Kommunikationsformen jeweils ein separates Endgerät wie etwa PC, Mobiltelefon oder ein Videokonferenzsystem. Das ist nervig und zeitraubend, weil sich der Benutzer mit der Bedienung dieser Geräte und der entsprechenden Software und Dienste vertraut machen muss. Und es macht die Kommunikation unnötig kompliziert, denn jeden E-Mail-Account, die Sprach-Mailbox und Xing-, Twitter- und Facebook-Accounts einzeln darauf hin zu prüfen, ob dort neue Nachrichten vorliegen, kostet einfach zu viel Zeit. Gefordert sind Techniken, die alle diese „Kommunikations-Silos“ auf einer Plattform zusammenfassen – idealerweise auf einem mobilen System. Erste Ansätze, die in diese Richtung weisen, gibt es bereits mit Avaya Flare Experience. Solche Collaboration-Lösungen vereinen unterschiedliche Kommunikationsformen in nur einem Endgerät: Videokonferenzen, E-Mail, Instant Messaging, Social Networks und Geschäftsanwendungen.

Kommunikationszentrale statt Gerätewildwuchs

Der Nutzer sieht jederzeit, über welches Medium ein Gesprächspartner erreichbar ist, und er hat stets den Überblick, welche Informationen und Dokumente er mit wem ausgetauscht oder gemeinsam bearbeitet hat. Neben dem richtigen Medium ist dieser zugehörige Kontext entscheidend für eine effiziente Zusammenarbeit. Er stellt in Form einer Kontakthistorie die Zusammenarbeit in Projektgruppen sowie mit Kunden und Partnerfirmen auf eine neue Basis. Von zentraler Bedeutung ist jedoch, dass sich eine integrierte Collaboration-Plattform trotz der Funktionsvielfalt intuitiv bedienen und auf einfache Weise in Geschäftsprozesse integrierten lässt. Erst dann wird sie für den Anwender zu einem wertvollen Werkzeug und bietet ihm die Chance, das Zeitalter der „Kommunikations-Silos“ endgültig hinter sich zu lassen.

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