Der digitale Arbeitsplatz

Wie sieht der digitale Arbeitsplatz der Zukunft aus? Markus Mathar, Future Office Evangelist, hat sich anlässlich der Voice+IP einige Gedanken darüber gemacht. Angesichts der Erfolge von Facebook, Skype und Co: Was ist das tatsächliche Geheimnis dieser rasanten Entwicklung?

Digitaler Arbeitsplatz der Zukunft
Facebook meldet 800 Millionen aktive User, von denen sich 50 Prozent jeden Tag einloggen. Die deutsche Wikipedia-Seite steht im Mai 2011 auf Platz 6 der am häufigsten frequentierten Internetseiten. Zu Spitzenzeiten sind über 23 Millionen Skype-Nutzer online. Social Media und Web 2.0 mobilisieren Massen. Unternehmen haben längst erkannt, dass hier eine Entwicklung stattfindet, die auch für die Arbeitswelt Konsequenzen hat. Erstens: in der Erwartungshaltung des Mitarbeiters von heute. Zweitens: in den Möglichkeiten für Wissensarbeit und Kollaboration.

Was aber ist das tatsächliche Geheimnis dieser rasanten Entwicklung? Es ist nicht die technische Vielfalt der Plattformen, die zieht. Auch nicht die Menge der Tools, die geboten werden. Es ist im Gegenteil die Einfachheit: intuitive, leicht bedienbare Oberflächen auf der einen Seite und eine klare Orientierung an den auch sozialen Bedürfnissen der Menschen.

Der Arbeitsplatz der Zukunft ist kein Werkzeugkasten.
Für die erfolgreiche Entwicklung und Einführung der Arbeitsumgebung 2.0 ist es notwendig, dass technische Lösung und Firmenkultur Hand in Hand gehen. Die Evolution der Arbeitsumgebung 2.0 besteht nicht nur aus technischen Updates, sondern vorrangig aus einer neuen Kommunikationskultur über entsprechende Intranet-Plattformen. Das beinhaltet Austausch jenseits überfüllter E-Mail Postfächer, allgemeiner Zugriff auf das „Unternehmenswissen“, dem Prinzip der Echtzeit-Vernetzung, Transparenz und der Erkenntnis daraus resultierender Wertschöpfung. Ein gut durchdachtes Change Management begleitet und motiviert die Menschen – nimmt sie an die Hand und legt Ihnen nicht einfach ein Handbuch auf den Tisch.

Dank solcher Konzepte und Lösungen haben Unternehmen in Deutschland in den letzten Jahren als „Nebeneffekt“ unter anderem auch mehrstellige Millionenbeträge (Euro) an Reise- und Kommunikationskosten gespart.

Herausforderungen an IT-Services und Product Engineering
Damit sind auch die entsprechenden Dienstleister gefordert. Umsetzung und Integration technischen Plattformen – hausintern oder ausgelagert in die Cloud – sowie Entwicklung eines Service Designs sind nur der Anfang. Die Durchführung von Change-Management-Prozessen, kampagnengestützter Kommunikation und die Vermittlung des Mehrwerts innerhalb der Organisation sind in ihrer Bedeutung enorm gestiegen! Auch der Faktor „employer branding“, Attraktivität für zukünftige und bestehende Talente gewinnt durch entsprechende Konzepte.

Das Tieto Future Office ist eine solche unternehmensweite Enterprise 2.0-Lösung, die mit gängigen Intranets nicht mehr viel gemein hat. Sowohl Technik als auch Konzeption und Beratungsleistungen orientieren sich nicht mehr nur an Technik und Service-Design, sondern auch an den damit verbundenen sozialen Bedürfnissen der Menschen im Zentrum neuer Arbeitsumfelder.

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