Mobile – die Zukunft: Konsumentenverhalten 2015

Über eine Million Applikationen sind mittlerweile in den App Stores der verschiedenen Betriebssysteme erhältlich. Laut Marktforschern wachsen der Markt für Smartphones und Tablets sowie das mobile Internet unaufhaltsam bis 2015 zum Massenmarkt. Wie entwickeln sich das Geschäft mit den digitalen Alleskönnern und das Konsumverhalten am stationären und digitalen Point of Interest weiter? Die Führungsriege von Axel Springer, Unilever, stern.de, HTC, DDB Tribal Group, connect und Mücke, Sturm & Company widmen sich diesem Thema in der Eröffnungs-Keynote-Runde am ersten Tag der M-Days, der Kongressmesse für das mobile Internet am 1. und 2. Februar 2012 in Frankfurt am Main.

Ende des vergangenen Jahres verkündeten die Analysten von Mobilewalla, dass  inzwischen über alle Plattformen hinweg
die magische Grenze von einer Million verfügbarer Apps geknackt wurde und der Android Markt seinen zehnmilliardsten Download erreicht hat. Bei Apples App Store stehen die Zähler sogar schon bei 18 Milliarden Downloads. Keine Frage, Apps werden den mobilen Markt auch im Jahr 2012 noch kräftig beschäftigen. Wie research2guidance kürzlich herausfand, ist diese Entwicklung allerdings nicht zwangsläufig mit Wachstum verbunden.

Die Eröffnungs-Keynote der diesjährigen M-Days wird Dr. Andreas Wiele halten, Vorstand Bild-Gruppe und Zeitschriften der Axel Springer AG. Die Axel Springer AG gilt vor allem mit ihrem mobilen Angebot für Bild.de als einer der Vorreiter im digitalen Publishing und hat durch die mehrheitliche Übernahme des digitalen Prospekt-Anbieters kaufDA! bewiesen, dass sie an die Zukunft digitaler mobiler Kanäle für Zeitungsverleger glaubt. In seiner Rolle als Vorstand hat Dr. Andreas Wiele interessante Details aus dem Verlagsgeschäft zu berichten.

Nahtlos folgt die Keynote-Runde des ersten Tages zum „Konsum- und Nutzerverhalten 2015 – Mobilisierung der Unternehmen“, unter anderem mit Uwe Becker, Media-Chef von Unilever Deutschland, Eric Schoeffler, Chief Creative Officer von DDB Tribal Group Deutschland, Christian Hasselbring, Geschäftsführer von stern.de, André Lönne, Geschäftsführer von HTC Germany, und Michael Mücke, CEO und Managing Partner von Mücke Sturm & Company. Der Markt für Smartphones, Tablets sowie das mobile Internet wachsen unaufhaltsam. Laut Marktforschern entwickeln sie sich bis 2015 zum Massenmarkt, und das verändert das Konsumverhalten am stationären und digitalen Point of Interest. Durch den technischen Fortschritt nehmen die Faktoren wie Informations-, Kommunikations-, Transaktions-Zuflüsse einen anderen Stellenwert ein. Die Unterhaltungs-, Social- und Multimediadienste spielen ebenfalls eine neue wichtige Rolle.

Die Gestaltung von Benutzeroberflächen zwischen Mensch und Maschine gehört zum alltäglichen Business. Darum widmet sich ein Kongress-Panel speziell dem Thema „Der Kunde ist König – Design mit großen Ansprüchen“. Ziel des User Interface Designs ist, eine Anwenderschnittstelle zu erschaffen, die so gestaltet ist, dass ein möglichst breiter Kreis von Nutzern eine optimale Wunsch-, Bedürfnis- und Zielerfüllung erfährt. Wie aber können interaktive Produkte benutzerfreundlich und attraktiv gestaltet werden? Kai Pohlmann, Geschäftsführer der KMF Werbung GmbH, greift die User Experience – zwischen Design und Brauchbarkeit – auf, während Dirk Krause, Technical Director bei der Pixelpark AG, die Vorteile von Responsive Web Apps beleuchtet. Bei der Entwicklung und Konzeption von Apps geht es um die Gestaltung guter Interaktionen. Christoph Kolb, Geschäftsführer der widjet GmbH, erläutert in seinem Vortrag wie Interaktionsdesign und Apps dazu beitragen, die Welt ein wenig einfacher zu machen. Vadim Neklyudov, Masterstudent der FH Düsseldorf, wird uns in die Welt von Gamification oder dem weiter gefassten Begriff von Motivationsdesign entführen, das sich mit der Motivierung von Menschen und der Lösung von Problemen mit Hilfe von Spielmechaniken beschäftigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.