Cross-Channel-Analyse: Was gibt es zu beachten?

Jens Maurer arbeitete mehrere Jahre für auf Web Analytics spezialisierte Unternehmen, ehe er zum Geschäftsführer der auf Multi-Channel-Tracking, Attributionsmodelle und Container-/Master-Tag spezialisierten Firma DC Storm Deutschland GmbH berufen wurde. Er hat in dem 2008 erschienenen Buch „The Art Of Webanalytics“ (O’Reilly-Verlag) als Fachlektor mitgewirkt und für das BIEG Hessen Ende 2009 den „Leitfaden Web Analytics“ geschrieben. Im Jahr 2011 war er einer der Autoren für den Leitfaden Online Marketing, Band 2 und in diesem Jahr folgten zahlreiche Fachbeiträge in verschiedenen Zeitschriften.

Die Themen „Cross-Channel-Analyse“ samt der Erstellung eines „Attributionsmodell“ zählen spätestens seit Mitte 2011 zu den Buzzwords des On- (und auch Off-)line-Marketings. Doch auf was gilt es zu achten?
Was müssen Sie berücksichtigen, damit Sie mit den gewonnenen Daten auch Erkenntnisse erlangen, die eine zielgerichtete Umsetzung für zukünftige Kampagnen erst möglich machen?

Nachfolgend hat Jens Maurer – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – eine kleine Checkliste zur Cross-Channel-Analyse erstellt:

  1. Einheitliche Datensammlung über alle Online- und Offline Kanäle hinweg ist das A&O der Cross-Channel-Analyse. Eine Datenanalyse pro Marketingkanal ist kontraproduktiv.
  2. Alle Trafficquellen müssen über spezielle Parameter erfasst werden und zuordenbar sein.
  3. Cross-Channel-Analyse beinhaltet auch die Erfassung bzw. der Import von entsprechenden Kosten und/oder Deckungsbeiträgen(pro Kampagne, Keyword u.ä.), sowie aller zuordenbaren Offline-Trafficquellen.
  4. Display-Kampagnen müssen erfasst und eine Zuordnung auf post-view Konversionen muss erfolgen.
  5. Einer Cross-Channel-Analyse sollten individuelle und flexible Attributionsmodelle, abgestimmt auf Ihre individuellen Unternehmensziele, folgen.
  6. Nutzen Sie eine Softwareplattform wie die von DC Storm, die für diese Art der Erfassung und Messung technisch ausgereift ist und die über Schnittstellen alle Daten bereitstellt.
  7. Die Softwarelösung muss flexible Auswertungsmöglichkeiten bieten, z.B. Berücksichtigung der unterschiedlichen Dauer von Erstkontakt zur Konversion pro Produktgruppe/Reiseland u.ä. und damit eine unterschiedliche Zusammenfassung von Besuchsketten.
    Weitere Informationen erhalten Sie in der Präsentation
  8. Achten Sie darauf, dass diese Softwarelösung agenturunabhängig ist, da Sie sonst „für alle Zeiten“ an die entsprechende Agentur gebunden sind.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Checkliste bei Ihren Bemühungen in Ihrem Unternehmen eine Cross-Channel-Analyse zu projektieren weiterhilft.

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