Hauptsache IP: neue Wege in der Gebäudetechnik

Im Gastbeitrag von Sascha Kruszka, Leiter IT der snom Technology AG und Xenios C. Maroudas, Leiter Marketing & Support der StentofonBaudisch GmbH geht es um IT-basierte Türsysteme, die Sprache, Fotos und Videos in das Netzwerk übertragen.

Türsprechanlagen und Videoüberwachungssysteme gehören vielerorts zum technischen Standard. VoIP bietet hier neue Möglichkeiten. Je nach Ausstattung übertragen IP-basierte Türsysteme Sprache, Fotos und Videos in das Netzwerk. Da die Systeme in die IT-Infrastruktur integriert sind, müssen Nutzer keine elektrischen, analogen oder ISDN-Leitungen verlegen. Zudem entfällt die Montage von Kameras, Videorekordern oder Monitoren, weil sie in IP-basierte Systeme integriert sind.

IP-basierte Zugangssysteme, etwa von StentofonBaudisch, sind leicht zu integrieren und zu administrieren und bieten viele Funktionen. Neben IP-Modulen für Audio, Video und Steuerung gibt es auch ein Tastatur-Modul, über das man im Haus anrufen oder die Tür öffnen kann. In einem Telefonbuch-Modul lassen sich die Rufnummern der Mitarbeiter bzw. Bewohner speichern, und dank Radar-Bewegungsmelder schaltet sich das Licht bei Bewegung ein. Ein RFID-Modul wiederum ermöglicht, dass alle Zugangsberechtigten die Tür per RFID-Schlüsselanhänger öffnen können. Und für repräsentative Bauten oder Mehrparteien-Gebäude gibt es Kommunikationspanels, die neben Kamera, RFID-Leser, Mikrofon und Lautsprecher auch ein Touch-Display haben. So kann man eine Person über den Namen, die Abteilung, das Aufgabengebiet oder die Rufnummer direkt anwählen.

Ideale Gegenstelle zu einem IP-Zugangssystem ist ein IP-Telefon von snom. Wenn es an der Tür klingelt, ertönt auf dem Telefon ein Signal. Hat das Türmodul eine Kamera, kann man sich den Gast auf dem Telefondisplay anschauen und entscheiden, ob man ihm öffnen möchte. Eine Funktion, die herkömmliche Systeme nicht bieten, ist die Rufumleitung. Zudem ist es möglich, per IP-Telefon das Licht an der Tür zu steuern, den Besucher mit einer in das Türsystem integrierten Kamera zu fotografieren und das Foto per E-Mail zu verschicken oder es sich auf dem Smartphone anzuschauen. Außerdem kann man es für den Druck eines Namensschilds benutzen. Die Möglichkeiten, die sich durch die Verbindung von IP-Technik mit Videoüberwachungssystemen ergeben, sind vielfältig. Nun gilt es, sie zu nutzen.

Ein Gedanke zu „Hauptsache IP: neue Wege in der Gebäudetechnik“

  1. Da ich momentan mit Hausbau beschäftigt bin, sammle ich gerade Informationen zur Nachhaltigkeit und zur Kostensenkung. Allerdings ist ein IT-basiertes Türsystem für mich als Informatiker was richtig feines! Ich denke auf dem Messegelände sollte man so eine Technik auf jeden Fall vorzeigen.. auch wenn wir sie vielleicht schon aus dem ein oder anderen Kinofilm kennen 😉

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