Mobile Anwendungen im Personalbereich – M-Days zeigt die Trends und Grenzen des mobilen Arbeitens

Ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Praxis sprechen über Nutzenpotenziale

Zum achten Mal findet am 5. und 6. Februar 2013 die M-Days, Kongress und Messe für mobile Solutions und Technologies, mit mehr als 100 Ausstellern statt. Der zweitägige Kongress informiert über gefragte mobile Anwendungen in den fünf Geschäftsbereichen Strategy, Marketing, Media, Commerce und Enterprise. Mehr als 120 Referenten aus Deutschland und Europa haben bereits zugesagt und stellen verschiedene Aspekte der mobilen Welt vor.

Die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets zeigt: Endgeräte sind sowohl privat als auch im beruflichen Alltag zur Selbstverständlichkeit geworden. Jederzeit verfügbare Highspeed- Netze ermöglichen eine neue Flexibilität in der Nutzung. Dadurch ergeben sich auch für den HR-Bereich neue Möglichkeiten und Anforderungen: Manager-Self-Services, Mobiles Personalmarketing und -recruiting, Mobile-Learning und mobile Verwaltung sind nur einige Schlagworte. Personal-Fachkräfte stehen daher vor der Frage, wie ihre Rolle innerhalb einer neuen Kommunikationskultur aussieht und welche mobilen Anwendungen sie selbst nutzen sollten, um die Arbeitsabläufe im Unternehmen und ihre Recruiting-Prozesse effizienter zu gestalten.

„Bei allen Vorteilen des mobilen Arbeitens besteht aber heute schon die klare Notwendigkeit, die Unternehmensprozesse und Mitarbeiter mit geeigneten Mitteln vor den zusehends schwindenden Arbeitszeitgrenzen zu bewahren. Dies wird ein ganz aktuelles Thema auf der M-Days sein“, sagt Klaus Reinke, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. Eine Studie des Online-Backup-Dienstes Mozy von 2012 unter jeweils 500 Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den USA, Großbritannien, Irland, Frankreich und Deutschland zur Nutzung von Technologie und Arbeitsmustern in ihren Unternehmen zeigt, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer weiter verschwimmen. Die regulären Arbeitszeiten werden durch neue Arbeitsmuster ersetzt, bei denen die Angestellten grundsätzlich mehr arbeiten. Dies unabhängig davon, ob die Arbeitnehmer im Büro oder an anderem Ort sind. Dabei fangen die meisten Angestellten den Arbeitstag nicht nur früher an, sondern beenden ihn auch später. Dr. Martin Nebeling, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner, Bird & Bird LLP spricht über mobile HR-Trends und die Risiken von Arbeitszeit- flexibilisierung.

Das Fachforum „Mobile Working“ zeigt von Erfolgsfaktoren nachhaltiger Mobility-Strategien über Mobile Security bis Remote Access und neue Leadership-Modelle alle technischen sowie organisations-psychologischen Facetten des mobilen Arbeitens. Führende Experten wie Prof. Dr. Stephan Böhm, Lehrstuhl für Telekommunikationstechnik/Mobile Media, Hochschule RheinMain, Stephan Grabmeier, Head of Culture Initiatives Deutsche Telekom AG, Thomas Wendt, Personalleiter Verlage, Axel Springer AG und Thomas Eisermann, Schnittstellenkoordinator und Prozessmanager HR Operations, Axel Springer AG diskutieren die Herausforderungen in Unternehmen, virtuelle Arbeitswelten für die wachsende Zahl der „Digital Natives“ und „Mobile Worker“ effektiv zu gestalten, um langfristig attraktive Arbeitgeber zu bleiben.

Weitere wissenschaftliche Experten und erfahrene Unternehmenslenker informieren mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen konkret über Nutzenpotenziale mobiler Anwendungen im HR-Bereich. Sie zeigen, welche Rolle die Personalabteilung bei der Gestaltung mobiler Arbeitswelten übernimmt. Dabei nehmen neue Aufgaben- und Skills-Profile der Personalfachkräfte und die Integration mobiler Kollaborationstools in bestehende Prozesse einen Schwerpunkt ein.

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