Der erste Eindruck zählt

Ob der Empfänger eine Marketing-E-Mail liest oder nicht, darüber entscheidet in erster Linie die Betreffzeile. Es gilt, sich mit nur wenigen Worten von der Masse der Werbe-E-Mails im Posteingang abzuheben und den Empfänger neugierig auf die Inhalte zu machen. Er wird den Newsletter nur öffnen, wenn der Inhalt für ihn relevant und von Nutzen ist.

Dabei haben sich in der Praxis eine Reihe einfacher Tipps für die Betreffzeile bewährt.

  • Vermeiden Sie zu reißerische, spam-typische Formulierungen wie „gratis“, „jetzt kaufen“, „nur für begrenzte Zeit“, „Reminder“.
  • Verzichten Sie auf Ausrufezeichen und die Großschreibung ganzer Worte.
  • Integrieren Sie, bei branchenweiter Bekanntheit, den Marken- bzw. Produktnamen.
  • Stellen Sie unbedingt sicher, dass Umlaute, Sonderzeichen und internationale Schriftzeichen korrekt dargestellt werden.

Erfolgreiche Marketer empfehlen, eine neue Kampagne erst einmal in verschiedenen Varianten zu erstellen und testweise an zwei oder drei kleine Gruppen des Adressatenkreises zu versenden. Die Version mit den erfolgreichsten Kennzahlen wird dann automatisiert an alle anderen Empfänger verschickt. Solche Testreihen helfen auch sehr dabei, etwaige Probleme bei gängigen Filtersystemen wie Postini oder Barracuda frühzeitig zu erkennen. Im Consumer-Bereich sorgen durch die Certified Sender Alliance (CSA) zertifizierten Server dafür, dass E-Mails mit Zustimmung ihre Empfänger erreichen. Im B2B-Bereich hat jedes Mailing hingegen deutlich höhere Sicherheitsbarrieren zu überwinden.

Viele E-Mail-Marketing-Profis setzen darum auch (wieder) auf reines Text-Layout statt HTML-Programmierung, zumal die Anzeige von HTML-Codes und Bildern in E-Mails im B2B-Bereich oft sowieso deaktiviert ist. Zusätzlichen Content wie Bilder und Grafiken gilt es daher reduziert und für einen präzisen Mehrwert einzusetzen.

Der Versand von Anhängen sollte möglichst umgangen werden. Legen Sie stattdessen Ihre Attachments auf dem Server ab und bieten Sie im Newsletter Links zum Download an. Diese sollten direkt auf eine spezifische Landing Page führen. Außerdem sollte die verlinkte Seite mit der Betreffzeile und dem Inhalt der E-Mail korrelieren.

Weitere Tipps:

  • Setzen Sie die wichtigsten Informationen an den Anfang der E-Mail und gliedern Sie Ihre Nachricht durch verständliche Überschriften.
  • Platzieren Sie den entscheidenden Call to Action idealerweise so, dass in der E-Mail nicht gescrollt werden muss.
  • Ermöglichen Sie eine einfache Ein-Klick-Abmeldung über einen Unsubscribe-Link in jeder E-Mail, um den Empfängern eine Selbstkontrolle zu ermöglichen.
  • Bieten Sie eine optimierte Version für mobile Endgeräte an. Inzwischen gibt es sogenannte Chamäleon-Codes, die automatisch auf allen mobilen Endgeräten und Desktops die Darstellung und Skalierung an den Bildschirm des Empfangsgerätes anpassen.

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