SEO mit Online-Videos

Bewegtbild gehört zum festen Bestandteil im modernen Unternehmensmarketing. Nicht nur wegen den vielen Vorteilen, die das Medium Film im Vergleich zu Texten bei Image- und Produktwerbung bietet, sondern auch wegen der bevorzugten Behandlung seitens der Suchmaschinen. Das hauptsächlich genutzte Portal für die Veröffentlichung ist Youtube, nach Google die weltweit zweitgrößte Suchmaschine und eine sehr gute Möglichkeit, Traffic auf die eigene Seite zu locken

Jedoch funktioniert Youtube anders als Suchmaschinen wie Google. Hier sind die Nutzer nicht nur Rezipienten, sondern spielen wie bei allen anderen sozialen Medien eine wichtige Rolle – durch Kommentare, Klicks und Abos. Diesen Einfluss gilt es auf kreative Art und Weise zu nutzen. Außerdem empfehlen sich folgende Maßnahmen für größtmögliche SEO-Effekte:

  1. Versehen Sie Ihre Videos mit aussagekräftigen Titeln, Beschreibungen und Tags. Benennen Sie die hochzuladenden Film-Dateien mit kurzen Namen, die relevante Keywords enthalten. Platzieren Sie in der Beschreibung auch einen Link zu Ihrer Unternehmenswebsite oder direkt auf weiterführende Informationen.
  2. Laden Sie sogenannte Video-Sitemaps auf Google-Webmaster-Tools hoch. Das sind XML-Dateien, mit denen Sie Google aktiv über die Existenz und Inhalte Ihrer Videos informieren können.
  3. Binden Sie die Videos in andere soziale Medien wie Facebook, Twitter und Google+ sowie in Ihre eigene Website ein, und rüsten Sie diese mit Open Graph Meta-Tags im Header-Bereich aus, damit in Suchergebnislisten neben ihrer Website auch Video-Thumbnails angezeigt werden. Versuchen Sie durch Platzierungen in Blogs und Foren Backlinks auf Ihre Videos zu erzeugen.
  4. Platzieren Sie einzelne Videos gebührenpflichtig, um noch größere Aufmerksamkeit zu erreichen.

Unternehmen, die angesichts der Marktvorherrschaft von Youtube davon ausgehen, dass dortige Videoveröffentlichungen allein für eine gute Platzierung in Google ausreichen, verschenken jedoch oft 75 Prozent des Top-10-Potentials. Dies macht eine empirische Studie des Online-Dienstes VideoCounter deutlich, die Ende Oktober 2013 im Rahmen der Videomarketing-Konferenz in Frankfurt vorgestellt wurde: Lediglich 26 Prozent der Video-Ergebnisse in Googles Top 10 stammen von Youtube. Die restlichen Links mit Top-10-Ranking verweisen auf 18 andere Video-Portale, wie z.B. Myvideo, Clipfish oder Dailymotion. Für optimale Rankingchancen sollten Unternehmensfilme also auf möglichst vielen Portalen verteilt werden.

Link-Tipp: Video-Marketing-Experte Andreas Graap zeigt in einer Infografik auf einen Blick die wichtigsten YouTube-Rankingfaktoren in einem gewichteten Periodensystem: http://t3n.de/news/youtube-rankingfaktoren-482409/youtube_rankingfaktoren/

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