Universitaet-Leipzig-Messe-Frankfurt

Messe Frankfurt unterstützt Studienprojekt der Universität Leipzig

Jedes Jahr bearbeiten Studenten des Masterstudiengangs Communication Management der Universität Leipzig ein Semester lang angewandte Forschungsprojekte gemeinsam mit Unternehmen oder anderen Organisationen – dieses Mal auch zusammen mit einem interdisziplinären Team der Messe Frankfurt

Diese enge Verbindung von kreativen Ideen der Nachwuchsleute, Impulsen aus der Forschung und Praxisanforderungen ist ein besonderes Merkmal der Ausbildung in Leipzig. Wir wurden Mitte 2013 zum ersten Mal gefragt, ob wir bei der Messe Frankfurt ein passendes Projekt dieser Art aufsetzen könnten.

Ein Team aus den Bereichen Digital Business, Kommunikation und Marketing griff das gerne auf. Die Idee war, das Thema „Vom analogen zum digitalen Matchmaking“ von einem der Leipziger Studententeams beforschen zu lassen.

Sechs Studentinnen und Studenten legten sich ins Zeug: einer umfangreichen Recherche folgte eine Online-Inhaltsanalyse von verschiedenen Referenzplattformen. Neben unseren Social-Media-Plattformen bei der Messe Frankfurt haben die Studenten als Referenzen die wichtigsten nationalen und internationalen Mitbewerber und verschiedene soziale Netzwerke aus ganz anderen Feldern analysiert, verglichen und ausgewertet. Daraus hat das Projektteam Ideen und Vorschläge erarbeitet, mit denen wir  Online Business Matchmaking als einen zentralen Aspekt des digitalen Geschäftsmodells bei der Messe Frankfurt weiter ausbauen können. Das hervorragend abgelaufene Projekt wurde betreut von Professor Ansgar Zerfaß, Dr. Anne Linke und von Seiten der Messe durch Tobias Scholz, Henric Uherek und mir.

Interessant war die Ergebnispräsentation Mitte Februar in Leipzig. Wir waren sowohl von den Ergebnissen als auch der professionellen Präsentation sehr angetan. Insbesondere die Entscheidung, die drei für Digital Business-Matching relevantesten Dimensionen Informationsmanagement, Selbstdarstellung und Beziehungsmanagement als Betrachtgungsfelder zu wählen, hat uns überzeugt. Das war theoretisch gut fundiert wie auch praktisch anwendbar. Der Vergleich zu anderen Messegesellschaften war Pflicht. Die Gegenüberstellung zu Matchmaking-Plattformen wie LinkedIn, match.com oder Parship.de hat uns neue Odeen und Impulse geliefert, mit denen wir bei der Weiterentwicklung unserer Angebote arbeiten werden. Schön ist es natürlich auch, dass wir mit den von unserem Digital-Team, namens Dexperty, entwickelten Plattformen wie productpilot oder unserer dexperty On-Site search im Branchenvergleich national wie international schon heute sehr ordentlich dastehen.

Professor Zerfaß vom Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft beurteilt Projekt ebenfalls positiv. Er schrieb mir: „Die Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt war spannend, weil alle Beteiligten intensiv über die Komplexität des Geschäftsmodells diskutiert haben und die Kombination mit der Online-Forschung neue Einsichten brachte.“

Auftakttermin Universitaet-Leipzig-Messe-Frankfurt
Das Projekt-Team in Frankfurt bei der Messe, von links: Tobias Scholz, Annemarie Salewski, Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Susanne Hintermayr, Florian Thiele, Franziska Brachvogel, Julian Ebert, Ana-Marija Grebenar, Kai Hattendorf und Dr. Anne Linke.

Insgesamt war die Zusammenarbeit mit Leipzig eine sehr positive Erfahrung für uns alle, und die Qualität der Ergebnisse hat uns absolut überzeugt. Von dieser Stelle nochmals danke an das Studententeam und ihre Betreuer, Frau Linke und Herrn Zerfaß. Wir würden uns in jedem Fall wieder mit einem Projekt beteiligen.

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