M-Days 2014: Branchenpioniere und deutscher Mittelstand-Digital zeichnen neue Mobile-Trends

Dem Thema IT- und Mobile-Security widmet die M-Days das Sonderareal „Mobile Security Section – M-Sec“. Gemeinsam bieten hier verschiedene Aussteller ihren Besuchern am Stand konkrete Lösungen, Beratung und Testversionen an. Im direkten Umfeld des Mobile Enterprise Vortragsforums und den Ständen der Fachverbände, wie etwa des BITKOM, werden zudem Vorträge, Diskussionsrunden und Produktpräsentationen zum Themenkomplex veranstaltet.

Kelly Robertson, Director WhiteHat Security Inc. aus den USA, zeigt sich erstaunt über das Vertrauen, das viele Leute in ihr Smartphone und Apps haben. „Wir müssen erkennen, dass alles viel schneller passiert, als wir es aus der Geschichte des Internets kennen. Das Internet hat eine lange Tradition, Sicherheitsfragen erst dann zu lösen, wenn die Katastrophe schon eingetreten ist“, bringt Kelly Robertson die Problematik auf den Punkt. „Zwischen dem Bestreben der Verkäufer, schnell auf den Markt zu drängen, diffusen Umsetzungs-Standards und großem Vertrauen, das von anderen Anbietern übernommen wurde, ist Platz für erhebliche Schwachstellen“, so Robertson weiter. Mehr zu dem Thema erläutert der Sicherheitsexperte in seinem Vortrag „Keeping secrets in the vast Internet of Things“ am zweiten Messetag um 13:30 Uhr auf der Enterprise-Bühne.

Im Sonderareal M-Sec ist neben den Spezialanbietern Tekit Consult Bonn GmbH und der in Hannover angesiedelten mediaTest digital GmbH  ist auch die Sirrix AG (Stand Nr. C27) vertreten. „Das Thema Mobile kommt spätestens seit der NSA-Affäre nicht länger ohne das Thema Mobile Security aus, was uns auch zu einer Teilnahme an den M-Days bewogen hat“, erläutert Markus Bernhammer, CSO der Sirrix AG. Er blickt mit Vorfreude auf die zwei Messetage. „In der Mobile Security müssen sich höchste Sicherheitsstandards für sensible Unternehmensdaten praktikabel und nah an den Bedürfnissen bewähren. In den M-Days sehen wir eine gute Möglichkeit, die Besucher über unsere innovative und sichere Smartphonelösung zu informieren.“

Aussteller zeigen Mobile Payment- und Commerce- Lösungen sowie den digitalen Lebenszyklus eines Unternehmens
Vor allem im Einzelhandel existiert eine Vielzahl an innovativen Anwendungen, die auf den Messeständen präsentiert werden. Anwendungen des Einzelhandels nutzen laut einer Studie von comScore, Inc. vom März 2014 mehr als 27 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer regelmäßig. Im Ranking der meistgenutzten Apps im Bereich M-Commerce liegen die Anwendungen aus dem Einzelhandel damit noch vor Programmen für Auktionen oder Kleinanzeigen und Bankkonten. Bei SAP (Stand-Nr. D04) können die Besucher an einem intelligenten Warenautomaten eine Mobile-Payment-Lösung live ausprobieren. Zudem zeigt das Walldorfer Unternehmen, wie mit mPayment, mLoyalty und Couponing umfangreiche Kundenanalysen durchgeführt und damit Auswertungen erstellt werden. Im Ergebnis wissen die Unternehmer heute schon, was Sie morgen verkaufen.

Auch PayPal (Stand-Nr. B24) präsentiert einige Neuheiten auf den M-Days. Mit „Einchecken mit PayPal“ wird eine Lösung für mobiles Bezahlen vorgestellt, die bereits in Berlin im Rahmen eines Pilotprojektes im Einsatz ist. Mittels der PayPal-App kann bargeldlos „geshoppt“ oder in Restaurants konsumiert werden. Die Validierung der Bezahlung erfolgt per Foto oder Eingabe eines Codes. Am PayPal-Stand kann diese Technologie außerdem anhand eines Snackautomaten getestet werden. Zudem wird eine Lösung aus dem Bereich In-TV-Payment zu sehen sein. Damit weitet PayPal den Omnichannel-Handel auf die Medien Smart TV und Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) aus.

IBM (Stand-Nr. D41) lässt die Besucher die Mobile-Erfolgsgeschichte eines Unternehmens erleben. An größen Touchscope Monitoren werden unter anderem Lösungen und Anwendungsbeispiele aus den Bereichen App Lifecycle, Mobile Device Management, Mobile Security oder Customer Experience gezeigt. Mit Tealeaf kann bereits heute die Customer Journey eines jeden Kunden in Echtzeit nachvollzogen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde klassisch mit PC, einem mobilen Device oder einer App auf den Shop zugreift. So können beispielsweise Probleme innerhalb einer Transaktion erkannt und schnell sowie kundenfreundlich durch Co-Browsing gelöst werden.

Mobile für den Mittelstand
Um kleinen und mittelständischen Unternehmen den Durchblick im Mobile-Dschungel und den richtigen Einstieg ins Mobile-Zeitalter zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ initiiert. Dieser umfasst das „eKompetenz-Netzwerk“ mit 38 eBusiness-Lotsen sowie die Förderinitiativen „eStandards“ und „Usability“. Auf der M-Days präsentiert das BMWi 68 Aussteller, Projekte und ein zweitägiges Kongressprogramm auf dem Mittelstand-Digital-Areal. Unterstützt wird die Aktion durch Staatssekretärin Brigitte Zypries. Sie wird persönlich vor Ort sein. Am zweiten Messetag der M-Days nimmt sie außerdem um 15 Uhr am Panel „Sicherheit und Glaubwürdigkeit im Netz“ teil.

Orientierung mit der M-Days Navigator App
Allen Messebesuchern und -ausstellern steht mit der Navigator App der Messe Frankfurt eine ausgezeichnete Informations- und Orientierungsanwendung zur Verfügung. Die Smartphone-App wurde Ende März 2014 im Rahmen der Social Media Summits in Washington D.C., USA, mit dem „Digital Excellence Award“ ausgezeichnet. Sie bietet neben der Aussteller- und Produktsuche ein Newsbereich und einen Gelände- und Hallenplan mit einem Überblick über das gesamte Messegelände. Dank GPS kann die eigene Position dargestellt werden. Mit der „My People“-Funktion ist es möglich, ein Netz mit Freunden, Kollegen, Ausstellern und Kunden aufzubauen, mit denen man während einer Messe in Kontakt  bleiben möchte.

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