Ein sechs-Punkte-Plan für höhere Zustellraten an Gmail

Tom Sather ist Senior Director of Email Research bei Return Path. Im Gastbeitrag gibt er sechs Tipps, um die Zustellraten an Gmail zu erhöhen:

Der aktuelle E-Mail Intelligence Report von Return Path brachte die Fakten auf den Tisch. So wurden im ersten Halbjahr 2013 lediglich 38 Prozent der Werbemails deutscher Brands an Gmail zugestellt.

Zwar geben die Bulk Sender Guidelines von Gmail einige grundlegende Best Practice Empfehlungen, doch wirklich spezifische Rückschlüsse dürfen sich E-Marketer daraus nicht erwarten. Auf Basis unserer Analysen von Hunderttausenden E-Mail Kampagnen ist es uns gelungen, den Code zu entschlüsseln. Sechs wesentliche Kriterien habe ich hier für Sie kurz zusammengefasst:

  1. Vermeiden Sie Kurz-URL-Dienste (so genannte „URL Shorteners“): Diese Dienste werden gerne von Spammern und Phishern genutzt, um Links, die zu Spam- und Phishing-Seiten führen für den Nutzer unkenntlich  zu machen.
  2. Respektieren Sie Abmeldungen: Seit wenigen Wochen bietet Gmail Nutzern eine noch einfachere Art an, sich von unerwünschten Werbemails abzumelden. Direkt neben dem Absender ist seither ein „Abbestellen“ Link eingeblendet, so dass der Nutzer sich direkt abmelden kann, ohne die Mail öffnen und nach dem Abmeldelink durchsuchen zu müssen.
  3. Reagieren Sie auf Spam Beschwerden: Ohne einen für jedermann offenen Feedback Loop ist es äußerst schwierig, Spambeschwerden bei Gmail zu messen. Über die List-Unsubscribe Header Funktion ist es aber auch hier möglich, das Thema in den Griff zu bekommen.
  4. Vermeiden Sie Affiliate Marketing: In seinen Richtlinien nennt Gmail Affiliate Marketing eine der Taktiken, die E-Marketer vermeiden sollten.
  5. Achtung vor Blacklisting: Obwohl Gmail die Verwendung von Blacklists nicht offiziell bestätigt hat, gibt es anhand unserer Analysen eine starke Korrelation zwischen auftretenden Zustellproblemen bei Gmail und der Listung auf einer RBL oder einer DNSBL.
  6. Nutzen Sie den Werbung-Tab zu Ihrem Vorteil: Unsere Analysen haben gezeigt, dass die Zustellbarkeit von Werbemails nach Einführung der Tabs gestiegen ist.

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