Sicherheitsrisiko-Mobile Geräte selten geschützt

Sicherheitsrisiko: Mobile Geräte selten geschützt

Geräte ohne Mobile-Security-Vorkehrungen sind für professionell agierende Hacker eine leichte und attraktive Beute. Mal geht es im Zuge von Wirtschaftsspionage um Bewegungsprofile eines Managers, mal um die Lahmlegung eines Online-Shops. Die Folgen solcher Szenarien werden oft unterschätzt: Kaspersky berichtet in seiner Global IT-Security Risk Survey für 2013, dass sich der Schaden ernsthafter Attacken auf durchschnittlich eine halbe Millionen Euro beläuft.

Dabei nehmen die Gefahren durch riskante oder gar gefährliche Apps beim mobilen Surfen immer weiter zu. Viele User wissen nicht, dass das Handy, das Smartphone oder das Tablet genauso geschützt werden muss wie herkömmliche PCs, um für mobile Sicherheit zu sorgen. So können beispielsweise sogenannte Drive-by-Downloads im Hintergrund weitere Apps auf das Smartphone herunterladen, ohne dass der Besitzer Bescheid weiß. Nach dem Öffnen der App haben Hacker freien Zugang auf das Gerät. Das Risiko, beim mobilen Surfen eine solche Mobile App herunterzuladen, liegt laut McAfee bei 1:6.

Auch über NFC (Near Field Communication), bei der kontaktlos mit dem Smartphone bezahlt werden kann, können Betrügern in stark frequentierten Gegenden Schadprogramme streuen.

Deshalb gilt es, einige Sicherheitsregeln zu beachten:

  • Schützen Sie Ihr Smartphone unbedingt mit einem PIN oder Passwort.
  • Vermeiden Sie das Herunterladen riskanter oder fragwürdiger Apps. Prüfen Sie im Zweifel sorgfältig die Quelle und Referenzen. Überprüfen Sie darüberhinaus auch die geforderten Berechtigungen: Wenn eine Wecker-App Zugriff auf Ihr Google-Konto will, sollten Sie sehrmisstrauisch werden.
  • Installieren Sie zeitnah alle (Sicherheits-)Updates für das Betriebssystem sowie für Apps.
  • Legen Sie regelmäßig Backups aller auf dem Smartphone gespeicherten Daten an.
  • Installieren Sie Antivirus Apps, sofern vorhanden. Android-User sollten sich nicht auf den von Google im Market integrierten Bouncer verlassen, da dieser Viren-Scanner nicht verhindern kann, dass Apps andere schädliche Codes auf das Handy nachladen.
  • Aktivieren Sie WLAN, Bluetooth und mobile Datennutzung nur dann, wenn Sie diese auch benötigen.
  • Nutzen Sie öffentliche WLAN-Hotspots mit erhöhter Vorsicht.

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