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Gehören Apps zur mobilen Marketing-Strategie?

Die zunehmende Verlagerung der mobilen Internetnutzung auf Apps stellt Unternehmen vor die Frage nach einer eigenen App. Nach wie vor empfehlen Marketing-Experten aber im ersten Schritt die Optimierung des bestehenden Webauftritts für mobile Endgeräte. Die eigene Website ist als Marketing-Instrument unerlässlich und bleibt erster Anlaufpunkt für den immer noch weitaus größten Anteil der Internetnutzung über Desktop und Tablets. Außerdem gilt ihr Vorhandensein als wichtiger Bestandteil für die Suchmaschinenoptimierung. Und sie bietet auch die Basis für Mobile Apps: Wenn eine solche eigene App angeboten wird, steht das mobiles Webangebot für die Verbreitung und Vermarktung bereit.

Ob sich die Entwicklung einer eigenen App lohnt, oder ob stattdessen mehr Engagement in die Integration in bestehende Apps (wie z.B. Facebook) investiert werden sollte, hängt stark vom anzubietenden Inhalt ab. Die Hürde, eine eigene App anzubieten, ist längst nicht mehr so hoch wie noch vor wenigen Jahren – aber der Erfolg sehr stark abhängig vom tatsächlichen Mehrwert für die User.

Apps stehen in Konkurrenz mit Millionen anderen Applikationen, von denen de facto nur ein winziger Teil – meist mittels massiven Marketingaktionen – überhaupt ins Bewusstsein der User rutscht. Installieren sich User erst eine App, ist die Erwartungshaltung hoch: konzeptionelle Schwächen und technische Probleme werden schnell durch Deinstallation abgestraft. Verspricht eine App nicht besonderen Mehrwerte wie z.B. Zugriff auf exklusive Inhalte, Rabattcoupons, Shopping-Modul, besonderen Entertainment-Faktor oder soziale Vernetzung, hat sie nur eine geringe Chance, überhaupt die Gunst der User zu gewinnen – und zu halten.

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