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Business Power aus der Wolke

Cloud Computing ist für die meisten privaten und geschäftlichen Anwender gleichbedeutend mit dem Speichern von Daten im Internet. Doch hinter dem aktuellen Techniktrend steckt weitaus mehr: die Cloud vervielfältigt Ressourcen und macht Business flexibel wie nie.

In den vergangenen 10 Jahren hat die Technologie der Cloud eine steile Karriere hingelegt. Inzwischen ist sie zur alltagsbewährten Unterstützung für Unternehmen geworden, die immer mehr ihrer technischen Infrastrukturen und Anwendungen an Provider auslagern. Neben dem Mieten von Software lassen sich auch Rechenkapazitäten aus der Wolke beziehen oder beispielsweise Videokonferenzen organisieren. Zudem bildet Cloud Computing die Grundlage für das mobile Arbeiten: Unabhängig von Ort und Endgerät sind Daten und Anwendungen aus der Cloud jederzeit verfügbar. Die Mitarbeiter benötigen lediglich Browser und Internetanschluss mit guter Bandbreite, um an benötigte Daten zu kommen.

Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen kann sich Cloud Computing lohnen: Weil sie Speicherkapazitäten auslagern können, verringert sich ihr Investitionsbedarf in Rechenzentren, Softwarelizenzen und unabdingbare Updates. Stattdessen können sie bei kalkulierbaren Betriebskosten genau jene Ressourcen der Provider nutzen, die sie tatsächlich brauchen. Und erfreuen sich höherer Ausfallsicherheit und Flexibilität.

Etwa 40 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen laut Untersuchung des B2B-Onlineportals von Computerverlag IDG bereits Dienstleistungen aus der Cloud, rund 22 Prozent planen deren künftigen Einsatz. Der Prognose der Marktanalysten von Pierre Audoin Consultants nach werden Anwendungen aus der Wolke in Deutschland bis 2016 pro Jahr im Schnitt um 31 Prozent wachsen. In drei Jahren soll das Gesamtvolumen bei mehr als 14 Milliarden Euro liegen.

Den gravierendsten Nachteil von Cloud-Diensten sehen laut IDG fast zwei Drittel (64 Prozent) der IT-Experten des deutschen Mittelstands beim Thema Datensicherheit bzw. Datenschutz. Nicht zuletzt im Hinblick auf die NSA-Affäre treibt viele KMUs die Angst um, die Kontrolle über Daten und IT-Systeme zu verlieren. Gleichwohl verschlüsseln die Anbieter von Cloud-Computing-Diensten sensible Firmendaten in der Regel besser als die mittelständischen Unternehmen selbst. „Generell gilt, dass in Cloud-Computing-Strukturen höhere Sicherheitsstandards zu vernünftigen Kosten realisiert werden können, als es ein kleines oder mittelständisches Unternehmen selbst leisten kann“, sagt Dieter Kempf, Präsident des IT-Verbands BITKOM.

Zum Thema Sicherheit gehört natürlich auch der direkte Zugang zu Rechnern, die gestohlen oder gehackt werden können, die Gefahr durch Brand-, Wasser- und Stromausfall-Schäden, sowie die Frage nach den regelmäßigen Daten-Sicherungen. Diesen Gefahren kann in einer großen Cloud-Infrastruktur und mit der Verteilung auf verschiedene Cloud-Dienste weitreichend und kostengünstig entgegengewirkt werden.

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