Mobile Apps Business Messe

Digitaler Messe-Erfolg dank App und WLAN

Die Phoenix Contact GmbH & Co. KG gehört mit ihren über 13.000 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern im Bereich der industriellen Verbindungs- und Automatisierungstechnik. Im Jahr 1923 von Hugo Knümann in Essen gegründet, hat Phoenix Contact heute neun Unternehmen in Deutschland sowie 50 eigene Vertriebsgesellschaften und zusätzlich 30 Vertretungen in Europa und Übersee.

Vertriebstechnisch setzt das Unternehmen vor allem auf Außendienst-Mitarbeiter. Immer wichtiger wird für Phoenix Contact aber auch die digitale Kommunikation. „Wir stellen sehr spezielle Industrieprodukte her, die für rein industrielle Anwendungen entwickelt wurden und daher für den Laien nicht direkt verständlich sind“, sagt Niklas Bent, Corporate Marketing bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG. „Die gesamte Online- und Social Media-Kommunikation erfolgt bei uns sehr themenbezogen.

Diese geht über Portale wie Facebook, Twitter und YouTube, aber auch Business-Plattformen wie Xing und LinkedIn. Entscheidend für Phoenix Contact ist bei allen Aktivitäten, die Relevanz für die eigene Marke auch online zu schaffen.

Auch auf Fachmessen spielt die digitale Sichtbarkeit für das Unternehmen eine wichtige Rolle. Zur Light & Building hat Phoenix Contact in diesem Jahr, neben den fast schon klassischen Online-Bannern auf der Webseite der Messe, erstmals auch in der Messe-App Werbung geschaltet.F18A6499

Das Thema Apps auf Smartphones und Tablets ist für jedes Unternehmen aus jeder Branche relevant. „Wenn selbst wir in einem Industrieunternehmen merken, wie wichtig Apps für die Kommunikation sein können, so wird das auf Messen erst recht der Fall sein“, sagt Niklas Bent.

„Wenn selbst wir in einem Industrieunternehmen merken, wie wichtig Apps für die Kommunikation sein können, so wird das auf Messen erst recht der Fall sein“, sagt Niklas Bent, Corporate Marketing bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG.

Fast jeder Besucher hat auf einer Messe inzwischen ein Smartphone dabei, sei es privat oder dienstlich. Die verschiedenen Messe-Apps haben in der Regel kein großes Datenvolumen und lassen sich meist problemlos installieren. Mit der Messe-App wird der Besucher über das Gelände navigiert, findet schneller seine Gesprächspartner und kann sich direkt über Aussteller und Produkte informieren. „Früher trug man noch Hallenpläne und dicke Aussteller-Kataloge auf der Messe herum. Heute hat man alle Infos in der Hosentasche“, sagt Niklas Bent. „Das Konzept der Messe Frankfurt, in den Apps der jeweiligen Messe Werbung schalten zu können, hat uns daher überzeugt.“

In diesem Jahr entschied sich Phoenix Contact dafür, auch im WLAN-Registrierungsbereich der Messe eigene Banner zu schalten.

„Wir haben uns vor dieser Entscheidung schon gefragt: Macht das Sinn, dort präsent zu sein?“, erklärt Niklas Bent. Schließlich möchte der Messebesucher sich auf dieser Seite in erster Linie nur für das WLAN der Messe registrieren und nicht auf ein Online-Banner klicken. „Gemeinsam mit den Digital-Experten der Messe Frankfurt haben wir uns die Nutzung der Registrierungsseite genauer angeschaut“, sagt Niklas Bent. „Aufgrund der sehr hohen Zugriffs-Zahlen stand es für uns zunächst nicht im Vordergrund, wie viele Nutzer auf das Banner klicken. Viel wichtiger war es für uns, präsent zu sein und unser Logo auch außerhalb des Messestands zeigen zu können.“

Und das mit Erfolg: Über 105.000 Besucher haben am Ende der Messe dieses Banner gesehen. Niklas Bent: „Unsere anfängliche Befürchtung, dass eine Bannerschaltung im WLAN-Registrierungsbereich nicht erfolgreich ist, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Unser Banner wurde nicht nur wahrgenommen, über 300 Besucher haben darauf geklickt und weitere Informationen abgefragt. Man beachte, dass der User hier eigentlich eine andere Intention hatte, als auf ein Werbebanner zu klicken.“

Insgesamt hat sich die zusätzliche Online-Werbung im Rahmen der Light & Building für Phoenix Contact gelohnt. Neben den Maßnahmen wie Bannerschaltung auf Messe-Webseiten, Newslettern oder der eigenen Webseite wurden vor allem die neuen Banner-Möglichkeiten im WLAN- und App-Bereich von den Usern gut angenommen.

Unterstützung bei der Planung im Vorfeld der Messe bekam das Unternehmen vom Dexperty-Team. „Die freundlichen Experten von Dexperty haben uns sehr gut unterstützt, die richtigen Banner und Formate auszuwählen“, sagt Niklas Bent.

Die Werbung in einer Messe App hat die Marketing-Verantwortlichen bei Phoenix Contact nach der Light & Building überzeugt. Den Einsatz ähnlicher Werbemöglichkeiten bei zukünftigen Messen prüft Phoenix Contact derzeit noch. „Es kommt darauf an, was andere Messegesellschaften in diesem Bereich überhaupt anbieten“, sagt Niklas Bent. „Auch bei einem Erfolg wie jetzt auf der Light & Building hinterfragen wir bei zukünftigen Messen weiterhin sehr genau die angebotenen Möglichkeiten. Denn am Ende jeder Aktivität muss das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmen.“

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.