5 Voraussetzungen für erfolgreiche Video-Kampagnen

Eine Empfehlung vorweg: Prüfen Sie sorgfältig, ob Video tatsächlich das Mittel der Wahl ist, um Ihre Botschaft zu transportieren. Manchmal können einfache Texte oder Charts bessere Dienste leisten, den Usern schneller die gewünschten Informationen vermitteln und z.B. durch Querlesen einen raschen Überblick verschaffen. Videos machen Sinn und sichern Aufmerksamkeit – aber nur, wenn sich das Ansehen für die User lohnt.

Starke & gute Bilder vom ersten Moment an

Ihr Video sollte innerhalb der ersten Sekunden fesseln, damit z.B. bei mobilen Facebook-Usern „der Daumen stehen bleibt“ und nicht weiter gescrollt wird. Die ersten drei Sekunden eines Videos sind ausschlaggebend und sollten bereits sehr starke Bilder enthalten.

Generell gilt: Je kürzer ein Video, desto häufiger wird es angesehen. Längere Clips funktionieren nur, wenn die Geschichte gut fesselt. Auch technisch sollten die Bilder einwandfrei sein: mit hoher Auflösung für Fullscreen, guter Ausleuchtung und Schärfe.

Sound nur als optionaler Zusatz

Videos sollten auch ohne Sound funktionieren, denn die meisten Videos werden unterwegs angesehen und es ist nicht immer möglich, den Ton einzuschalten. Bei der Autoplay-Funktion im Facebook-Newsfeed müssen Videos zunächst auch ohne Ton zur Interaktion anregen. Untertitel können eine gute Lösung sein. Ein zusätzliches „Transkript“ macht das im Video Gesagte auch Gehörlosen zugänglich und bringt Ranking-Vorteile.

Mehrfach publizieren

Publizieren Sie Ihr Video am besten auf mehreren Plattformen, um unterschiedliches Zielpublikum zu erreichen und die marketingstrategischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Neben speziellen B2B-Video-Portalen wie productpilot.tv sollten folgende Distributions-Plattformen in Betracht gezogen werden:

  • YouTube
  • Facebook
  • Vimeo
  • Myvideo
  • Dailymotion
  • Kewego
  • Businessworld
Denken Sie an SEO!

Die Überschrift, der Datei- und Linkname sowie auch der Beschreibungstext sollten wichtige Keywörter enthalten, die der Indexierung dienen. YouTube bietet dafür ein Keyword-Tool an, um die richtigen Begriffe zu finden. Im Beschreibungstext können auch andere elementare Informationen und Verlinkungen enthalten sein, die den Traffic auf die eigene Website und Social-Media-Kanäle leiten.

Machen Sie das Video bekannt

Holen Sie sich Leute ins Boot, die relevante Meinungsführer (Influencer) auf dem thematischen Gebiet sind. Laden Sie z.B. Blogger und Journalisten ein, das Video anzusehen und Feedback zu geben. Im Optimalfall teilen sie es mit ihren Netzwerken und pushen damit die Bekanntheit.

Mit Tools wie Klout, Kred, Peerindex, FollowerWonk und BuzzSumo können derartige Meinungsführer zu bestimmten Themen ausfindig gemacht werden.

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