Digital Business Transformation

Aktuelle Studie: Positive Stimmung trotz Planlosigkeit

Nur ein Teil der deutschen Unternehmen weist Strategie und Verständnis für die digitale Transformation auf. Das zeigt die aktuelle Dexperty-Studie „Digital Business Transformation“. Gerade die kleineren Unternehmen haben Nachholbedarf.

Die Ergebnisse der aktuellen Studie, die von Dexperty in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen INNOFACT AG im September veröffentlicht wurde, bietet einen tiefen Einblick in den aktuellen Stand der digitalen Transformation deutscher Unternehmen. 600 Marketing- und IT-Verantwortliche wurden dabei zum Status quo und den Zukunftsaussichten befragt.

Die Ergebnisse sind zwiespältig: Einerseits haben 67 Prozent der größeren und 56 Prozent der mittleren Unternehmen in Deutschland ein klares Verständnis und eine strategische Haltung zur digitalen Transformation entwickelt. Sie verstehen unter Digital Business Transformation die „Digitalisierung aller denkbaren Unternehmensprozesse“ (55%), die „Entwicklung neuer Geschäftsmodelle“ (39%) und die „Digitalisierung an der Kundenschnittstelle“ (35%). Größtenteils arbeiten sie bereits erfolgreich an kundenzentrierten Veränderungsprozessen. Bei den kleineren Unternehmen liegt der Anteil jedoch aktuell bei nur 43 Prozent.

Als Haupttreiber für die digitale Transformation nennen die Befragten neue Geschäftschancen, den technologischen Wandel und veränderte Kundenanforderungen. Als größte Hürden werden veraltete IT-Strukturen, bestehende Organisationskulturen sowie Ressourcen- und Know-how-Defizite genannt. Immerhin wähnen sich zwei Drittel der befragten Marketing– und IT-Entscheider von ihren Chefs im Management auf diesem Weg gut unterstützt.

Überraschend ist die Diskrepanz zwischen dem Mangel an konkreten Plänen/Strategien einerseits und der positiven Grundstimmung andererseits: Rund 80 Prozent der Befragten sind mit der digitalen Transformation in ihrem Unternehmern mindestens zufrieden – über 40 Prozent sogar sehr zufrieden. Dabei planen 42 Prozent aller Befragten erst für 2015/2016 eine übergeordnete Strategie, 23 Prozent haben überhaupt noch keine Pläne.

Bei der Priorisierung der wichtigsten, geschäftsrelevanten Digitalisierungs-Faktoren steht das Thema Datensicherheit (Security) in allen Unternehmensgrößen an oberster Stelle. Gleich darauf folgen bei den größeren Unternehmen Cloud Computing, Mobile und Big Data, während die Kleineren eher dem Social Computing hohe Relevanz zuordnen – also den Einsatz von Blogs, Wikis oder sozialen Netzwerken. Das Trendthema „Internet of Things“ (IoT) hat es ebenfalls auf die Top5-Liste geschafft.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie Digital Business Transformation finden Sie in unserem 36-seitigen Management Report.

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