technologie Trends 2016

Technologietrends für 2016 … und danach

Das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner hat die Technologietrends für das Neue Jahr vorgezeichnet. Die Aufteilung in drei Cluster „Digitales Gitter“, „Intelligente Maschinen“ und „neue IT-Realität“ verschafft einen guten Überblick.

Weiter, größer, vielfältiger: So könnte man beschreiben, was Experten von 2016 erwarten. Nicht die großen, revolutionären Neu-Entwicklungen, sondern vielmehr massiv wachsende Ausmaße und Verbreitung dessen, was heute bereits in den Kinderschuhen steckt.
Die IT-Marktforscher von Gartner haben dies in ihrer Prognose in drei Kategorien unterteilt:

  1. Das Endgeräte-Gitter

Die Vernetzung von Endgeräten wie z.B. Wearables, Autos, Kameras oder Steuerungen fürs SmartHome wächst unhaltbar zu einem Gitter, zu dem natürlich auch die Menschen gehören, die damit interagieren oder mit anderen Menschen kommunizieren.

Infolgedessen wächst auch die digitale Wolke, denn die digitalen Interaktionen im Endgeräte-Gitter werden kontinuierlich synchronisiert. Dabei verfließen die Grenzen von Geräten, Zeit und Raum, und die Nutzer können mit Anwendungen über einen längeren Zeitraum in Echtzeit interagieren und dabei physische, virtuelle und elektronischen Environments mischen – unabhängig davon, wo sie sich gerade aufhalten.

Das gibt u.a. Anwendungen wie Augmented Reality oder Virtual Reality gewaltigen Vorschub. Aber auch die umgekehrte Real-Werdung des Digitalen gewinnt an Fahrt: Beispiel 3D-Druck, dem durch die Weiterentwicklung der Materialien (Metalle, Glas, Fiberglas, leitende Materialien, Pharmazeutik- und Bio-Materialien) eine breiter Marktdurchdringung bevorsteht.

  1. Intelligente Maschinen

Die Daten, die im digitalen Gitter produziert, verarbeitet und kommuniziert werden, erreichen immense Dimensionen. In 2016 werden neue Algorithmen entstehen, die Unternehmen helfen, sie zu verarbeiten und daraus neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei werden die Maschinen selbst dank „Advanced machine learning“ immer intelligenter: Sie lernen, ihre Umgebung zu verstehen und ihr Verhalten anzupassen. Das erlaubt eine wachsende Zahl von Anwendungen – vom Roboter über das selbstfahrende Auto bis hin zu Virtual Personal Assistants (VPAs).

  1. Neue IT-Realität

Die Ansprüche an Geschwindigkeit und Effizienz der Computerarchitekturen steigen. Die Zukunft sieht Gartner in neuromorphen Computersystemen, die ähnlich wie das menschliche Gehirn funktionieren. Eine gitterorientierte App- und Servicearchitektur ist nötig, damit die vielen Informationsquellen, Geräte, Apps, Services und Microservices flexibel zusammengeführt und sinnvolle Anwendungen bereitgestellt werden können. Das verlangt aber auch nach Standardisierungen im IoT-Sektor – laut Gartner eine der größten Herausforderungen.

Die Komplexität der Digitalen Wirtschaft steigert auch die Sicherheitsgefahren für Unternehmen signifikant. Sicherheit wird zum wichtigsten Schwerpunkt des IT-Managements.

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