Warum ist Social Media und Suchmaschinen-Werbung für KMUs interessant?

Warum ist Social-Media- und Suchmaschinen-Werbung für kleine und mittlere Unternehmen interessant?

Eine zentrale Herausforderung hinter dem Online- und insbesondere Social Media Marketing ist die Interaktion mit den Menschen in den eigenen Zielmärkten. Dafür gilt es die eigene Dialogfähigkeit für Anfragen oder auch den Austausch im Netz auszubauen, eigene Informationsangebote bereitzustellen, die eigenen Zielgruppen im Netz zu finden, diese mit Information zu versorgen und mit ihnen in den Dialog zu treten. Nur so wird Online-Marketing seine volle Wirkung entfalten, egal ob man mehr Markenbekanntheit und Vertrauen in das eigene Unternehmen anstrebt, verbesserte Services anbieten möchte oder auch neue Kunden gewinnen will.

Marketingstrategien zum Erfolg

Um überhaupt mit den eigenen Zielgruppen in Kontakt zu kommen, bedarf es deutlicher Investitionen und guter, für die eigenen Zielgruppen relevanter Inhalte und deren Vermarktung. Dabei reicht es nicht, sich auf die Größe der eigenen Fan- / Follower-Gemeinde zu verlassen und auf virale Effekte zu hoffen. Spätestens seitdem Facebook, über eine sukzessive Anpassung seiner Algorithmen, die Reichweiten innerhalb seines Social Networks verknappt, sieht meist nur noch ein kleiner Teil der Fans auf Facebook alle Posts eines Unternehmens. Zudem gehen viele Informationen in der schieren Masse an Beiträgen einfach unter. Gerade für kleinere Unternehmen wird es damit immer schwieriger im Rauschen des Netzes noch Gehör und Aufmerksamkeit zu finden. Gleiches gilt natürlich auch für die Sichtbarkeit in der Google-Suche; wer nicht auf den ersten Seiten der Trefferliste auftaucht, ist eigentlich nicht mehr sichtbar und damit für das Netz irrelevant. Zwar kann man hier mit guten Inhalten und ausgefeilter Suchmaschinen-Optimierung noch einiges bewegen, aber die großen Werbetreibenden setzen meist auch hier die Standards und sichern sich so ihre Top-Ranks in den Suchergebnissen.

Ein Ausweg – gezielte Werbung in Suchmaschinen und Social Networks

Fast alle im Internet erfolgreichen Unternehmen nutzen mittlerweile Online-Werbung. Während die seit den 90er Jahren immer weiter entwickelte Banner-Werbung weniger attraktiv wird, weil sie teilweise teurer ist oder via AdBlocker einfach nicht mehr angezeigt wird, feiern die Anbieter von Suchmaschinen-Werbung und Werbung in Social Networks, allen voran Google und Facebook, jährlich neue Umsatzrekorde. Anzeigen für Events, Rabattaktionen, Produkteinführungen oder für das Unternehmen und seine Services gehören zum Alltag vieler Marketing-Abteilungen bei großen Unternehmen oder auf KMUs, die regionalisierte Werbeoptionen gezielt nutzen.

Die Erfolgsgeheimnisse dahinter sind recht einfach. Anzeigen bei Google werden gezielt nur Menschen gezeigt, die in ihrer Suche ein spezifisches Suchwort verwenden. Dies kann ein spezielles Thema, eine Produktkategorie, ein Produktname, eine Berufsgruppe oder ein Serviceangebot sein. Eine Anzeige wird also nur Menschen gezeigt, die gerade ein manifestes Informationsbedürfnis oder sogar eine konkrete Kaufabsicht haben. Die Abrechnung der Werbung erfolgt auf der Basis von Klicks (Cost-per-Click oder CPC). Der Preis pro Klick richtet sich nach der Nachfrage möglicher Anzeigenkunden und reicht je nach Thema von wenigen Cent bis zu zweistelligen Euro-Beträgen. Der Auftraggeber kann seinen Höchstpreis pro Klick vorab festlegen, wie auch das Verbreitungsgebiet seiner Werbung. Besonders interessant dabei: Google Adwords kann man auch mit sehr kleinen Budgets schalten und zeitlich wie auch geografisch sehr gut aussteuern. Dies macht diese Form der Werbung gerade für kleine und mittlere Unternehmens sehr interessant. Mehr zu Google-Werbung und den vielfältigen Optionen liefert zum Beispiel Wikipedia.

Werbung in Social-Media: Facebook

Bei Facebook-Werbung ist das Prinzip ein Anderes. Hier kann man gezielt Menschen adressieren, die ein bestimmten Interesse haben, einer bestimmten Altersgruppe angehören oder in einer definierten Region zu Hause sind. Die Optionen reichen von der Promotion eines Facebook-Posts bis hin zu selbst erstellten Anzeigen. Die Abrechnung kann nach Reichweite, neu gewonnenen Fans oder wie bei Google nach Cost-per-Clicks erfolgen. Auch hier ist die Einstiegsbarriere mit minimal fünf Euro pro Tag sehr niedrig und Kampagnen können jederzeit unterbrochen, modifiziert oder gestoppt werden. Mehr Details zu lokaler Facebook-Werbung finden sie beim Heise-Regioconcept.

Mittlerweile gibt es von mehr oder minder allen Social Networks wie Twitter, Instagram, Pinterest oder LinkedIn und Xing vergleichbare Angebote. Gleiches gilt auch für Sharing-Plattformen wie YouTube oder Slideshare.

Messbarer Erfolg

Insbesondere beim CPC-Modell sieht man sehr schnell, ob eine Anzeige funktioniert, die richtigen Menschen auf die gewählten Landing-Pages kommen oder sich sogar gegebenenfalls dort anmelden, etwas bestellen oder weiter im Angebot eines Unternehmens stöbern. Zudem kann man sehr gut abschätzen, ob die Kosten in einem vertretbaren Rahmen bleiben. Dennoch müssen entsprechende Kampagnen, ob bei Google oder Facebook, stetig verbessert werden. Einerseits um die Kosten zu optimieren und andererseits um die Wirkung der Werbung weiterhin hoch zu halten. Es nutzt niemandem, wenn eine Anzeige zwar geschaltet wird, aber keiner drauf klickt oder die Kosten pro Klick in astronomische Höhen gehen. Deshalb ist es immer empfehlenswert sich an dieser Stelle beraten zu lassen. Denn so einfach diese noch relativ neuen Werbeformen erscheinen: Die vielfältigen Optionen sowie die ständig kommenden Verbesserungen und Zusatzoptionen sind eigentlich nur noch von Experten überschaubar.

Für mehr Information zum Thema Social Media lesen Sie die Artikel Social Media weiter auf dem Vormarsch? und  10 Tipps für erfolgreichen Einsatz von Social Media bei Messen und Events.

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