Wie geht´s App im Marketing?

Wie geht’s App im Marketing?

Wie geht´s App im Marketing? Wir zeigen, wie Unternehmen mobile Anwendungen sinnvoll in ihre Marketingstrategie integrieren können. Denn Mobiles Marketing boomt, dadurch kommt kein Unternehmen mehr daran vorbei, seine Webseite mobil zu optimieren oder – wo sinnvoll – eine eigene App an den Start zu bringen. 

Mehr Zeit mit weniger Apps


Aktuell investieren Unternehmen in Sachen Mobile Marketing Unsummen in Apps und Werbung zur Gewinnung von App-Nutzern. Sie wittern hohe Klickzahlen, vor allem bei jüngeren Zielgruppen. Denn Smartphone-Nutzer verbringen 90 Prozent der Zeit mit Apps. Dabei ist es in vielen Fällen fraglich, ob Unternehmen mithilfe von App-Install-Anzeigen oder eigenen Apps potenzielle Kunden nachhaltig erreichen können.

Die Zeiten, in denen sich Smartphone-Nutzer Dutzende von Apps installiert haben, sind nämlich vorbei. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Comscore aus dem Jahr 2014 lud bereits vor zwei Jahren der Großteil der US-Smartphone-Nutzer kaum noch neue Apps herunter. Gleichzeitig verbringen die User aber mehr Zeit mit den Apps, die sie bereits installiert haben: Facebook, Snapchat, Messenger oder verschiedene Google-Anwendungen wie YouTube, Gmail, Google Maps. Forrester hat herausgefunden, dass Smartphone-Nutzer 80 Prozent ihrer Zeit mit nur fünf Apps verbringen. Es ist unwahrscheinlich, Anbieter einer dieser Apps zu sein – es sei denn, man ist Facebook oder Google.

Kein Entweder-oder, sondern sowohl als auch


Die Schlussfolgerung, keine App anzubieten, wäre allerdings fatal. Aber sie ist, wenn für das Geschäftsmodell geeignet, eben nur ein Baustein einer ganzheitlichen Mobile-Marketing-Strategie. Eine Webseite, die mittels responsivem Design auf Mobilgeräten funktioniert, gehört mittlerweile eigentlich zur Grundausstattung. Die mobile Webseite schafft den Erstkontakt. Sie ist der erste Eindruck, das Schaufenster, das potenzielle Neukunden in den Laden lockt. Marketer sprechen vom „Top of the Funnel“, – auf Deutsch etwa die breite Öffnung des Verkaufstrichters – an dem die breite Masse im Web angesprochen werden soll. Daher zählen auf der mobilen Webseite vor allem suchmaschinenoptimierte Inhalte, die auch auf Mobilgeräten gut funktionieren.

Eine App hingegen dient der Kundenbindung


Sie verwandelt Erstkontakte zu langfristigen Beziehungen und hält Bestandskunden bei der Stange. Daher handelt es sich bei den App-Nutzern, gemessen am Gesamtkundenbestand, am sogenannten „Bottom of the Funnel“ nur um eine kleine Anzahl treuer Kunden, die allerdings für überproportional hohe Umsätze sorgen. Entsprechend exklusiv sollten die Inhalte der App sein. Hierbei sollten Unternehmen das ganze Register der zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten nutzen, also beispielsweise per Push-Nachrichten die App-Nutzer über zeitlich begrenzte Rabatt-Aktionen informieren oder sie per Location-based Advertising mit Gutscheinen für die nächstgelegene Filiale versorgen. Diese Maßnahmen müssen zur regelmäßigen App-Nutzung anregen und Kunden nachhaltig an das Unternehmen binden – was auch Apps leisten, die eng mit Geschäftsprozessen verzahnt sind. Beispielsweise bei Reisebuchungen oder Online-Services rund um Messen und Veranstaltungen.

Wir sprechen hier aus langjähriger Erfahrung mit unseren mehrfach ausgezeichneten, stark genutzten Messe-Apps. Wenn Sie mal wieder eine Veranstaltung der Messe Frankfurt besuchen, sollten Sie unsere Apps einmal testen.

Für mehr Information zum Thema Mobility lesen Sie auch die Artikel Messemarketing macht mobilDie Mobilisierung des Marketings: eine Bestandsaufnahme und das Interview Digitalisierung der Automobilbranche auf der Automechanika: Marketing läuft über emotionalisierenden Content.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.