App Promotion

App zum Nutzer: Wie funktioniert App Promotion?

Die App ist fertig entwickelt und wartet nun darauf, von den vielen Millionen Handynutzern installiert zu werden. Doch wie kommt man als App-Anbieter auf das Smartphone seiner Zielgruppe? Und vor allem: Wie bleibt man dort?

Ein wichtiger Gradmesser für den Erfolg einer App sind ihre Download-Zahlen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist eine gute Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die App muss in den großen App-Stores gefunden werden, damit Mobilnutzer sie installieren. Daher ist es beispielsweise sinnvoll, auf einer (suchmaschinenoptimierten) Webseite auf die App hinzuweisen und zu verlinken, zum Beispiel gut sichtbar auf der Unternehmenswebsite. Hinweise auf eine App und die Download-Links sollten auch in alle anderen Kommunikationsmittel integriert beziehungsweise promotet werden, zum Beispiel via E-Mail-Signaturen, Blogs, soziale Netzwerke, Mailings oder Kundenzeitungen, bezahlte Werbung etc. Der Aufwand für die App-Promotion ist nicht unerheblich und übersteigt in vielen Fällen sogar den Entwicklungsaufwand der App.  Je nach Art der App rechnen Experten mit einem Aufwand von bis zu drei Euro pro Installation.

ASO: SEO für den App-Store

Apropos SEO: Webcontent muss suchmaschinenoptimiert werden, damit Nutzer ihn via Google finden. Das Äquivalent dazu für Apps heißt ASO: App-Store Optimization. Denn wie die Suchmaschinen haben auch die Marktplätze der großen Betriebssysteme iOS und Android eigene Regeln, nach denen Inhalte gesucht und gefunden werden. Empfehlenswert ist es beispielsweise, ein bis drei Keywords bereits in den App-Titel mit aufzunehmen, einen verständlichen und informativen Beschreibungstext mit Screenshots zu verfassen und ein einfaches, aussagekräftiges App-Icon zu gestalten.

Namen und Awards – weder Schall noch Rauch

Für eine gute Auffindbarkeit in den App-Stores ist die Namensgebung entscheidend. Der Name der App sollte selbsterklärend sein. Zudem bieten App-Stores viel Raum zur Beschreibung der App. Auch hier sorgen die richtigen Keywords dafür, dass die Anwendung besser gefunden wird. Auch die Kategorie, in der eine App in den Stores erscheint, entscheidet über ihre Auffindbarkeit und sollte wohlüberlegt gewählt werden.

App-Awards katapultieren die Nutzerzahlen drastisch in die Höhe. Daher kann es sinnvoll sein, sich mit seiner App zu bewerben, vor allem, wenn es in dem Marktsegment bislang nicht viele mobile Angebote gibt.

Diejenigen fragen, die die App benutzen

Nutzerbewertungen und -kommentare üben großen Einfluss auf die Download-Zahlen aus. Deshalb ist es sinnvoll, seine Nutzer um eine Bewertung zu bitten – und zwar am besten nach einer Conversion (einer positiv abgeschlossenen Aktion), also beispielsweise einem Einkauf oder dem Einlösen eines Gutscheins. Ebenso wichtig ist es, auf Feedback – vor allem das negative – der Nutzer zu reagieren. Neben einer Feedback-Funktion lohnt es sich, auch ein Empfehlungs-Feature zu integrieren, mit dem Nutzer ihre Freunde auf die App aufmerksam machen können.

Aufmerksamkeit für eine neue App kann man selbst generieren, indem man sie beispielsweise bei Tech-Blogs pitcht, die neue Apps testen, beschreiben und bewerten. Zum App-Launch sollten neben Journalisten auch Blogger und andere Experten, die über Apps schreiben, aktiv angesprochen werden.

Nutzer bei der Stange halten

Wichtiger als hohe Download-Zahlen ist allerdings die tatsächliche Nutzung der App. Hierfür sind folgende Aspekte entscheidend: Aktuellen, exklusiven Content anbieten oder Sonderaktionen wie Gewinnspiele oder Gutscheine. Nichts führt so zuverlässig zu regelmäßiger App-Nutzung, wie attraktive neue Inhalte, die dem Nutzer sonst niemand bietet, die zum Mitmachen einladen und dem Nutzer Vorteile einräumen. Deshalb sind regelmäßige Updates und exklusiver Content, der nur App-Usern vorbehalten ist, wichtige Instrumente zur Nutzerbindung. Ebenso wichtig sind eine gute Performance und eine intuitive Nutzerführung. Gerade auf dem Smartphone erwarten User, dass Anwendungen flüssig und leicht bedienbar sind.

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