Archiv der Kategorie: E-Commerce

Einzelhandel: Herausforderung der Digitalisierung

Die zunehmende Digitalisierung ist eine der großen Herausforderungen im Einzelhandel und somit auch eines der Themen, die den PBS-Handel verändern. Im Interview berichtet Falk Westerholt, Geschäftsführer des Unternehmens Westerholt – Papier * Büro * Bastelmarkt in Münster-Hiltrup von seinen Erfahrungen.

1931 wurde das Unternehmen von Westerholts Großvater gegründet und gehörte damals zu einem der ersten Schreibwarengeschäfte der Stadt. Von Falk Westerholt wird es heute in dritter Generation geleitet und hat sich sowohl zum Nahversorger als auch zum Trendsetter der PBS-Branche für die Region entwickelt. Wir haben mit Falk Westerholt über Chancen und Herausforderungen gesprochen, die die Digitalisierung für ihn als Einzelhändler mit sich bringt.

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Viel Wind, wenig Bewegung: Entwicklung im Digital Marketing

Gerade in Marketingskreisen ist Digitalisierung ein alltägliches Thema, das in der Realität aber für erstaunlich wenige Turbulenzen sorgt. So stehen auf der Hitliste der wichtigsten Onlinemarketingkanäle nach wie vor die gleichen Kandidaten ganz oben. Das Trendthema Content Marketing gewinnt an Profil.

Laut Crosschannel-Marketing-Report von Econsltancy sind die Trendthemen der fortschrittsgetriebenen Onlinemarketing-Branche in 2015 die gleichen geblieben wie in 2014. Weiterlesen

Aktuelle Studie: Positive Stimmung trotz Planlosigkeit

Nur ein Teil der deutschen Unternehmen weist Strategie und Verständnis für die digitale Transformation auf. Das zeigt die aktuelle Dexperty-Studie „Digital Business Transformation“. Gerade die kleineren Unternehmen haben Nachholbedarf.

Die Ergebnisse der aktuellen Studie, die von Dexperty in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen INNOFACT AG im September veröffentlicht wurde, bietet einen tiefen Einblick in den aktuellen Stand der digitalen Transformation deutscher Unternehmen. 600 Marketing- und IT-Verantwortliche wurden dabei zum Status quo und den Zukunftsaussichten befragt.

Die Ergebnisse sind zwiespältig: Einerseits haben 67 Prozent der größeren und 56 Prozent der mittleren Unternehmen in Deutschland ein klares Verständnis und eine strategische Haltung zur digitalen Transformation entwickelt. Sie verstehen unter Digital Business Transformation die „Digitalisierung aller denkbaren Unternehmensprozesse“ (55%), die „Entwicklung neuer Geschäftsmodelle“ (39%) und die „Digitalisierung an der Kundenschnittstelle“ (35%). Größtenteils arbeiten sie bereits erfolgreich an kundenzentrierten Veränderungsprozessen. Bei den kleineren Unternehmen liegt der Anteil jedoch aktuell bei nur 43 Prozent.

Als Haupttreiber für die digitale Transformation nennen die Befragten neue Geschäftschancen, den technologischen Wandel und veränderte Kundenanforderungen. Als größte Hürden werden veraltete IT-Strukturen, bestehende Organisationskulturen sowie Ressourcen- und Know-how-Defizite genannt. Immerhin wähnen sich zwei Drittel der befragten Marketing– und IT-Entscheider von ihren Chefs im Management auf diesem Weg gut unterstützt.

Überraschend ist die Diskrepanz zwischen dem Mangel an konkreten Plänen/Strategien einerseits und der positiven Grundstimmung andererseits: Rund 80 Prozent der Befragten sind mit der digitalen Transformation in ihrem Unternehmern mindestens zufrieden – über 40 Prozent sogar sehr zufrieden. Dabei planen 42 Prozent aller Befragten erst für 2015/2016 eine übergeordnete Strategie, 23 Prozent haben überhaupt noch keine Pläne.

Bei der Priorisierung der wichtigsten, geschäftsrelevanten Digitalisierungs-Faktoren steht das Thema Datensicherheit (Security) in allen Unternehmensgrößen an oberster Stelle. Gleich darauf folgen bei den größeren Unternehmen Cloud Computing, Mobile und Big Data, während die Kleineren eher dem Social Computing hohe Relevanz zuordnen – also den Einsatz von Blogs, Wikis oder sozialen Netzwerken. Das Trendthema „Internet of Things“ (IoT) hat es ebenfalls auf die Top5-Liste geschafft.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie Digital Business Transformation finden Sie in unserem 36-seitigen Management Report.

Neue Dexperty-Studie zu Digital Business Transformation

Selbstverständlich gibt es bereits deutsche Unternehmen, die ein klares Verständnis und eine strategische Haltung zur Digitalisierung entwickelt haben. Diese Vorreiter haben die Digitale Transformation angenommen und arbeiten erfolgreich an kundenzentrierten Veränderungen. Eine weit größere Zahl steht jedoch erst am Anfang der Entwicklung. Weiterlesen

Startklar machen für die Weihnachts-Saison

Die umsatzstärkste Saison für den Online-Handel will gut vorbereitet sein. Wir haben einige Punkte zusammengestellt, die jetzt schon ganz oben auf der ToDo-Liste stehen sollten.

Die Weihnachtszeit stellt Händler bereits lange vorher vor große Herausforderungen. Es gilt, sich optimal darauf vorzubereiten, einerseits möglichst große Umsätze zu generieren, und andererseits dem Ansturm an Bestellungen adäquat gerecht werden zu können.

Um die Auftragsmenge des Weihnachtsgeschäfts bewältigen zu können, ohne Abstriche in Qualität und Service zu machen, sind frühzeitig entscheidende Weichen in technischen, logistischen und personellen Fragen zu stellen. Denn entsprechende Analysen, die Anschaffung neuer Lösungen oder die Einarbeitung von Zusatzpersonal benötigen ausreichend Vorlauf. Zeit, die niemand mehr hat, wenn die Welle erst angerollt ist. Dann sind reibungslose technische, organisatorische und logistische Abläufe ein Muss.

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Handel im Wandel

Oberflächlich gesehen, ist der stationäre Einzelhandel im Wettbewerb mit dem Online-Handel durch höhere Raum- und Personalkosten, Probleme mit der Infrastruktur (Parkplätze) und begrenzten Öffnungszeiten benachteiligt. Aber er hat auch einen bedeutenden Vorteil auf seiner Seite: Nach wie vor bevorzugen es die meisten Menschen, durch reale Einkaufswelten zu bummeln anstatt in virtuellen Katalogen, die Produkte vor dem Kauf anzufassen, zu testen, anzuprobieren und sofort mitzunehmen. Zumal die persönliche Beratung von Mensch zu Mensch weder durch automatisierte Avatare noch durch Live-Chats zu ersetzen ist.

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Mobile Business Messeauftakt: Vision wird Wirklichkeit

  • Vision wird Wirklichkeit: Mobile-Experten aus Entwicklung und Anwendung teilen ihr Pionier-Wissen auf der Mobikon
  • Kongress präsentiert Mobile-Vordenker und Marktführer:   Facebook, Baidu und Marken wie Coca Cola, Harley-Davidson, Nestlé und Nike
  • Top-Themen Digitale Agenda, Proximity, Wearables und Mobile-Start-ups

Mobile-Visionen erfolgreich in die Wirklichkeit des Unternehmensalltags umzusetzen und allen Anforderungen an IT- und Datensicherheit, Prozessqualität und Budgettreue gerecht zu werden: Vor dieser komplexen Aufgabe stehen derzeit viele Unternehmensmanager und Projektverantwortliche in Deutschland. Sie alle haben kommende Woche auf der Mobikon in Frankfurt am Main die Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern, Geschäftskontakte zu knüpfen und ihre Erfahrungen zu teilen.

Am 11. und 12. Mai wird die zweitägige Fachmesse mit Kongress die relevanten Aspekte für ein erfolgreiches und effizientes Mobile Business thematisieren. 126 Aussteller und 200 Kongresssprecher aus sieben Ländern Europas, Afrikas und Asiens sowie aus den USA präsentieren innovative Mobile Anwendungen, wegweisende Fallbeispiele und effiziente Lösungen.

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Wie man Amazon die Stirn bietet

Vom Kinderbuch über Computer bis hin zu einem Ticket für einen Weltraumflug – es gibt mittlerweile kaum noch etwas, das sich nicht auf dem Online-Marktplatz Amazon findet. Was bequem für den Verbraucher, ist das Leid vieler Online-Händler, die mit dem US-Riesen mittlerweile eine Art Hassliebe verbindet. Dietmar Hölscher von der Shopware AG zeigt im Gastbeitrag Wege aus der Abhängigkeit.

Unter den Online-Marktplätzen ist Amazon die unangefochtene Nummer eins. Daran konnten auch die Negativschlagzeilen über die Behandlung der Mitarbeiter oder Diskussionen über die gesetzliche Buchpreisbindung nicht viel ändern. Was für die großen Online-Versender ein zusätzlicher Absatzkanal, ist für kleine und mittelständische Online-Shops ein Dilemma: zum einen können Sie es sich im Grunde nicht leisten, ihre Waren nicht auch dort zum Verkauf anzubieten. Zum anderen müssen sie, die sich vielfach auf ein ganz bestimmtes Produktsegment spezialisiert haben, dann auch die dort geltenden Regeln akzeptieren. Das kann auch mal dazu führen, dass Artikel die sich besonders gut verkaufen plötzlich im eigenen Sortiment von Amazon auftauchen – zu vergünstigten Konditionen versteht sich.

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Automatisierte B2B-Kommunikation

Effizientes Marketing basiert auf der Erhebung, Verarbeitung und Visualisierung von zahlreichen Kennzahlen. Beispiel: Die Wirkung klassischer Kampagnen in TV oder Print ist in Teilen direkt am Suchverkehr bei Google oder am Traffic auf der Website ablesbar.

Um aus den gewonnenen Werten aber zutreffende Schlüsse von strategischer Bedeutung zu ziehen, muss eine differenzierte Analyse erfolgen. Und das bei jeder auch nur leicht veränderten Kampagnen mit neuen Messgrößen, die über rudimentäre Kennzahlen wie Besucherzahl und Klickrate hinausgehen.

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