Archiv der Kategorie: Technologie

Chance B2B: App trifft „Software as a Service“

Im privaten Bereich ist alles klar: Apps sind unaufhaltsam auf Erfolgskurs, die Downloadzahlen explodieren. Das bestätigt unter anderem eine Studie von BITKOM und Research2guidance aus Februar 2011: Danach haben die Deutschen letztes Jahr 900 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone geladen, davon waren rund zehn Prozent kostenpflichtig. Weniger eindeutig ist die Lage im B2B-Bereich. Hier scheiden sich die Geister bezüglich Machbarkeit und Sinn. Diskutiert werden diese Themen auf dem Veranstaltungstrio aus den Fachmessen Voice + IP und Be Connected und dem Innovationskongress Digital Touch am 25. und 26. Oktober 2011.

Apps im B2B-Bereich haben in der Regel nicht viel gemein mit den „Mini-Programmen“ für private Smartphones. Vielmehr stellen sie Anwendungsprogramme dar, die interne Abläufe und Prozesse unterstützen und steuern. Viele Experten sind sich daher einig, dass sich Apps à la iPhone & Co. im B2B-Bereich nicht durchsetzen und erkennen im Prinzip „Software as a Service“ (SaaS) die relevanten Chancen der B2B App. Diese wiederum stellen allerdings technologisch höchst anspruchsvolle Produkte dar, die nachhaltige Veränderungen und ein grundsätzliches Umdenken in den Unternehmen mit sich bringen.
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Maßgeschneiderte Cloud Services in der Telekommunikation

Christian Plätke,  Geschäftsführer der IN-telegence GmbH, die Aussteller auf der Voice + IP ist, zu den Anforderungen des anspruchsvollen Mittelstandskunden:

Das aus dem IT-Bereich stammende Konzept des Zugriffs auf abstrahierte IT-Infrastrukturen über das Internet hat zwischenzeitlich auch in der Telekommunikation Einzug gehalten. Aufgrund der zunehmend IP-basierten Netzinfrastrukturen gibt es bereits verschiedene auf IP-Netzleistungen spezialisierte Telekommunikations- unternehmen, die unterschiedliche Cloud Services anbieten. Diese reichen von der virtuellen Telefonanlage im Netz („infrastructure as a service“) über webbasierte Serviceanwendungen, beispielsweise zum Abruf von Statistiken („service as a service“) bis hin zu netzbasierten ACD-Leistungen, bei denen eingehende Telefongespräche intelligent geroutet und zu Callcenteragenten vermittelt werden („communications as a service“). Die Kunden der Telekommunikationsunternehmen haben hierbei die bedarfsgerechte Auswahl der einzelnen Cloud Services ebenso selbst in der Hand wie deren individuelle Nutzung.

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Wenn der Kundenkontakt in digitalem Stückwerk verloren geht

Johann Deutinger, Vorstand der Ferrari electronic AG, die als Aussteller auf der Voice + IP vertreten ist, zum Thema Unified Communications:

Jedes Unternehmen will mit seinen Kunden Kontakt halten. Nun hat sich die Zahl der Kanäle vervielfacht: zu Telefon, Post und Fax kam zuerst die E-Mail, die SMS, dann IM, Skype, Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn und ein ganzes Heer an zusätzlichen Plattformen.  Wie sollen die alle bedient werden?

Die Wahrheit ist: Kaum ein ernstzunehmender Marketing- oder Vertriebsprofi hat die Zeit für mehr als zwei oder drei digitale Kanäle. Und selbst dann droht ein Zerbröckeln der Kommunikation: Kontakte, die per Twitter entstanden, können beim Wechsel auf die vertraulichere Kommunikation per E-Mail verloren gehen. Ein Termin auf Facebook lässt sich nicht leicht in Outlook integrieren. Die Folge: Aus dem Paradies der Kommunikation über soziale Netzwerke wird ein Labyrinth der verpassten Chancen. Weiterlesen

VoIP ist tot – es lebe VoIP!

Gerhard Wenderoth, Director Business Development der STARFACE GmbH, die als Aussteller auf der Voice + IP ist, zur Zukunft von VoIP:

Anfangs belächelt, ist Voice-over-IP in der Geschäftskommunikation inzwischen ein etablierter Standard – und die einzige Technologie, die eine nahtlose Integration der Telefonwelt in die Geschäftsprozesse ermöglicht. Dabei ist die Frage „VoIP oder nicht VoIP?“ für Kunden zu Recht unerheblich. Für sie zählt in erster Linie die Funktion – nicht die Technik dahinter. Das gilt übrigens auch im Bereich Unified Communications (UC). UC ist eine umfassende Strategie, die Sprache, Fax, Instant Messaging, SMS, E-Mail und immer öfter auch Video mit einem Präsenzmanagement kombiniert und in die Business-Anwendungen des Unternehmens integriert.

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Innovative Kommunikation für die Zukunft des mobilen Arbeitens

Oliver Jungklaus, Marketing Manager D-A-CH der Plantronics GmbH, über ortsunabhängiges Arbeiten:
Die Idee des klassischen „9-to-5-Jobs“ gehört heute schon in vielen Bereichen der Vergangenheit an. Der moderne Arbeitsplatz liegt fernab des traditionellen Großraumbüros und Arbeitsteams sind heute zunehmend räumlich getrennt. Mitarbeiter benötigen daher Arbeitsmittel, die eine ortsunabhängige Zusammenarbeit einfacher machen und insbesondere die Kommunikation miteinander erleichtern.
In dieser Situation wachsen natürlich die Ansprüche in punkto Sprachqualität. Denn der Erfolg flexibler Arbeitsmodelle hängt entscheidend auch davon ab, dass das Leistungsniveau im Vergleich zum klassischen Büro-Arbeitsplatz jederzeit auf gleicher Höhe ist. Moderne Technologien ermöglichen die Stimmkommunikation selbst in schwierigen akustischen Umgebungen. So werden störende Umgebungsgeräusche durch moderne Noise-Cancelling-Verfahren im Headset ausgefiltert. Digitale Signalbearbeitung (DSP) sorgt dafür, dass störende Leitungsechos, wie sie oft bei mobilen Telefonnetzen anfallen, unterdrückt werden. Schließlich bildet Breitband-Übertragung den Frequenzumfang der menschlichen Stimme detailgetreu ab. Dadurch werden entscheidende Nuancen übertragen und die Sprachverständlichkeit insgesamt maximiert – unabhängig vom Ort des Sprechers.

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„ITK-Infrastrukturen heute & morgen“

Hans-Joachim Wolff, Vorstand des DVPT, zu den zentralen Themen und Herausforderungen, mit denen sich Anwender aktuell auseinander setzen müssen.

Wo stehen die Unternehmen heute, wenn es um die technologischen Lösungen im Bereich der ITK-Infrastrukturen geht?

Unternehmen stellen sich heute der Frage, welche ITK-Infrastruktur sie beschaffen sollen und  gehen mit den unterschiedlichsten Ausgangs-Situationen ins Rennen. Einige können auf eine saubere aktuelle Basis-Infrastruktur (Verkabelung, aktive Komponenten, Vernetzung) aufbauen, andere haben es jahrelang versäumt, in diese Basis zu investieren. Diese Investitionslücke holt heute diejenigen ein, die sich in der Vergangenheit mit den Themen der modernen Business-Kommunikation nicht auseinandergesetzt haben.

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