Schlagwort-Archive: E-Commerce

Einzelhandel: Herausforderung der Digitalisierung

Die zunehmende Digitalisierung ist eine der großen Herausforderungen im Einzelhandel und somit auch eines der Themen, die den PBS-Handel verändern. Im Interview berichtet Falk Westerholt, Geschäftsführer des Unternehmens Westerholt – Papier * Büro * Bastelmarkt in Münster-Hiltrup von seinen Erfahrungen.

1931 wurde das Unternehmen von Westerholts Großvater gegründet und gehörte damals zu einem der ersten Schreibwarengeschäfte der Stadt. Von Falk Westerholt wird es heute in dritter Generation geleitet und hat sich sowohl zum Nahversorger als auch zum Trendsetter der PBS-Branche für die Region entwickelt. Wir haben mit Falk Westerholt über Chancen und Herausforderungen gesprochen, die die Digitalisierung für ihn als Einzelhändler mit sich bringt.

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Wie man Amazon die Stirn bietet

Vom Kinderbuch über Computer bis hin zu einem Ticket für einen Weltraumflug – es gibt mittlerweile kaum noch etwas, das sich nicht auf dem Online-Marktplatz Amazon findet. Was bequem für den Verbraucher, ist das Leid vieler Online-Händler, die mit dem US-Riesen mittlerweile eine Art Hassliebe verbindet. Dietmar Hölscher von der Shopware AG zeigt im Gastbeitrag Wege aus der Abhängigkeit.

Unter den Online-Marktplätzen ist Amazon die unangefochtene Nummer eins. Daran konnten auch die Negativschlagzeilen über die Behandlung der Mitarbeiter oder Diskussionen über die gesetzliche Buchpreisbindung nicht viel ändern. Was für die großen Online-Versender ein zusätzlicher Absatzkanal, ist für kleine und mittelständische Online-Shops ein Dilemma: zum einen können Sie es sich im Grunde nicht leisten, ihre Waren nicht auch dort zum Verkauf anzubieten. Zum anderen müssen sie, die sich vielfach auf ein ganz bestimmtes Produktsegment spezialisiert haben, dann auch die dort geltenden Regeln akzeptieren. Das kann auch mal dazu führen, dass Artikel die sich besonders gut verkaufen plötzlich im eigenen Sortiment von Amazon auftauchen – zu vergünstigten Konditionen versteht sich.

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Schlussbericht Webchance: Stationärer Handel behauptet sich mit Web-Unterstützung

Nach ihrer Lancierung 2013 etablierte sich die Webchance am
30. und 31. August 2014 mit 25 Ausstellern als informelle Schnittstelle für stationäre Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen. Als Veranstaltungsort diente erneut die Galleria 1 auf dem Gelände der Messe Frankfurt, inmitten von Tendence und Ecostyle. Herzstück der Fachmesse war deren Vortragsprogramm. Nach eigenen Zählungen zog es rund 2.200 Besucher an, etwa 200 mehr als im Vorjahr. Virtuelle Warenauslage, Schnittstelle iBeacon, Recht im Netz – praxisorientiert säten über 25 Redner Interesse am E-Commerce sowie Online-Marketing und gaben konkrete Handlungsempfehlungen zum Aufbau von Websites und Online-Shops.

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Die 9 häufigsten Fehler beim Retargeting

Erfolgreiches Online-Marketing unterliegt zahlreichen Grundregeln, von denen die Oberste lautet: Die Nutzer niemals nerven! Besonders beim Einsatz von Retargeting ist Vorsicht und Raffinesse gefragt. Vermeiden Sie unbedingt folgende Fehler:

1. Zu hohe Frequenz
Wenn Werbebanner zu häufig angezeigt werden, wirkt Retargeting aufdringlich. Regulieren Sie die Anzeigen-Frequenz mit „Frequency-Capping“ auf ein sinnvolles Maß von maximal 2 Einblendungen pro Tag.

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Die Phasen des Kaufprozesses

Werbung entfaltet ihre Wirkung am effektivsten dann, wenn sie auf die unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden Phasen des Kaufprozesses abgestimmt ist. Das gilt gleichermaßen für B2C wie für B2B-Geschäfte, wobei die einzelnen Phasen je nach Zielgruppe leicht voneinander abweichen können.

Die Berücksichtigung der Phasen einer Entscheidungsfindung ist wichtig, um z.B. zu verstehen, warum trotz hohem Traffic über Suchmaschinen-Marketing die Konversion nicht stimmt. Neben vielen anderen Faktoren kann der Grund darin liegen, dass die gewonnenen Besucher noch gar keine konkrete Kaufabsicht haben. Wer einen unspezifischen Begriff wie „Tischdecken“ eingibt, könnte dementsprechend noch in den Phasen 1 und 2 stecken (siehe unten), während eine Konkretisierung der Suche um Produktnamen und spezifischen Details auf eine fortgeschrittene Phase schließen lässt.

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Städteplanung auf digital

Der stationäre Handel steht seit Jahren unter dem Wettbewerbsdruck des Online-Handels. Im Web existieren ausgefeilte Werbetechnologien, die der stationäre Handel nicht kennt. Eine Option „Waffengleichheit“ für regionale Einzelhändler herzustellen ist, das Tor zum Internet als zusätzlichen Vertriebsweg aufzustoßen. Dass es hierzu meist nur weniger Impulse und simplen Werkzeuges bedarf, beschreibt Detlef Sander, Geschäftsführer Deutsche Stadtmarketing Gesellschaft, im Interview.

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Werbung, die den Usern folgt

Retargeting ist eines der effektivsten Werkzeuge der Onlinewerbung: Die zeitversetzte und Plattform-übergreifende Werbung für User, die eine Website besucht und wieder verlassen haben.

Retargeting zielt auf jene Interessenten ab, die bereits einmal in Kontakt mit dem Anbieter waren. Meistens Besucher einer Website (Site Retargeting), aber auch andere Zielgruppen wie z.B. Beispiel Facebook-Fans oder jene, die sich ein Werbe-Video angesehen haben. Der Kontakt wird als Signal gewertet, dass der Betrachter generell Interesse am Produkt oder Angebot hat.

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Geschäftsfelderweiterung via Onlinemarktplatz

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Die Webchance im Gespräch mit Frank Hümmer, Head of e-Commerce Consultants bei Rakuten Deutschland.

Wir sind immer und überall online – diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Und das hat Auswirkungen auf den Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen.

Die Zeit ist also reif für den kleinen und mittleren Einzelhandel verstärkt in Online-Marketing oder E-Commerce zu investieren. Daher bietet die Messe Frankfurt jetzt mit der Webchance eine neue Plattform. Sie ist speziell ausgerichtet auf Online-Einsteiger, die bisher keine oder eher semiprofessionelle Onlineaktivitäten betrieben haben, nun aber das Internet zur Vermarktung und/oder für einen eigenen Online-Shop nutzen möchten.

Im Gespräch mit Frank Hümmer, Head of e-Commerce Consultants bei Rakuten Deutschland, sprechen wir nicht nur über die Webchance sondern vor allem über den Einstieg in den Onlinehandel und das Potenzial, was sich Händlern bietet.

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Der Trend zum Multi-Screen-Commerce

Offensichtlich ist die Vision vom rein mobilen Shopping-Erlebnis „immer und überall“ bei den Usern noch lange nicht angekommen. Nachdem Kunden auf ihrem Smartphone ein Produkt gefunden haben, das sie kaufen möchten, wechseln sie zu 88 Prozent zum Desktop und schließen dort den Kauf ab. Bei Tablet-Nutzern liegt die Wechselrate mit 82 Prozent ähnlich hoch. Dies ergab eine Studie in den USA von Yahoo und Kenshoo.

Weiterhin stellt sie klar, dass die mobilen Endgeräte vor allem zu Hause genutzt werden. 84 Prozent der Smartphone-Besitzer und 92 Prozent der Tablet-User nutzen ihre mobilen Geräte z.B. für die gemütliche Recherche nach Produkten und Dienstleistungen sowie Preisvergleiche auf der heimischen Couch. Später wechseln sie dann zum Desktop für geschäftlich verbindliche Aktionen wie den Kaufabschluss.

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Tipps und Casestudies zu Content Marketing

Dr. Torsten Schwarz, Geschäftsführer von ABSOLIT Dr. Schwarz Consulting, Buchautor, Lehrbeauftragter und Herausgeber des Standardwerks „Leitfaden Online-Marketing“ erklärt in seinem Gastbeitrag, warum Content Marketing kein alter Hut ist und liefert zum Beweis zahlreiche Praxisbeispiele.

Für E-Mail-Marketer ist das Modethema Content Marketing ein alter Hut. Nur relevante Inhalte sind der Garant für hohe Öffnungsraten. Seit Red Bull Felix Baumgartner ins All schickte und Coca Cola aus seiner Webseite ein Magazin machte, ist Content Marketing nun auch Mainstream.

Die drei wichtigsten Online-Marketing-Themen sind und bleiben, E-Mail, Suchmaschinen und das Social Web. In allen drei Disziplinen versagt die klassische Werbung. Reine Werbemails werden mit Spam gleichgesetzt und ungelesen gelöscht. Google hat es inzwischen geschafft, sämtlichen Suchmaschinenspam aus den Top-Positionen zu entfernen. Suchmaschinentricks funktionieren nicht mehr. In der Timeline von Facebook wird nur das angezeigt, was die Social Web-Nutzer wirklich interessiert. Alles andere wird von Facebooks Algorithmus gnadenlos weggefiltert. Reine Werbepostings waren noch nie erfolgreich.

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