Bietet mobiles Arbeiten Wettbewerbsvorteile für KMUs?

Detlef Persin ist Leiter des Projekts „Mobiles Leben und Arbeiten“ von der Hessen-IT, einer Aktionslinie des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Bei der täglichen Arbeit beraten Persin und seine Kollegen Außendienstorganisationen verschiedenster Größe und stellen bei den Auftragsklärungsgesprächen immer wieder fest, dass große Unternehmen fast schon wie selbstverständlich mobiles Arbeiten ermöglichen, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) davon aber derzeit noch wenig Gebrauch machen. In seinem Gastbeitrag geht Detlef Persin daher kurz auf die Vorteile ein, die mobiles Arbeiten auch für KMUs bringen:

Die Großen im Geschäft arbeiten schon längst mit dem „Büro in der Westentasche“. Ihre Außendienstmitarbeiter sind mit Notebook, Netbook, Blackberry oder teilweise auch mit dem iPhone unterwegs. Auf diesen sind mobile CRM-Systeme und weitere Programme installiert Das erscheint auf den ersten Blick nicht ganz billig, bietet aber wertvolle Vorteile. Wir meinen: Auch kleine und mittlere Unternehmen können davon profitieren.

KMU-Geschäftsführer mögen einwenden:

  • Der Aufwand für Planung und Einführung ist zu groß
  • Die Kosten für Soft- und Hardware sind zu hoch
  • Zu wenige Mitarbeiter, als dass sich eine mobile Arbeitsweise lohnen würde

Dabei wird übersehen:

  • Individuell: Mit der richtigen Planung findet sich für jedes Unternehmen die passende mobile Lösung.
  • Zeitsparend: CRM-Systeme erlauben die effiziente Bearbeitung von Kundeninformationen, unnötige doppelte EDV-Eingaben entfallen. Das erleichtert gerade Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern die Arbeitsorganisation.
  • Weniger Fehler: Aktualisierung von Daten, die zum Beispiel ein Außendienstmitarbeiter beim Kunden vornimmt, werden direkt per iPhone oder Blackberry in das EDV-System des Unternehmens eingespeist. Eine fehleranfällige Nachbearbeitung erübrigt sich.

Fazit:
Mobile Lösungen eigenen sich auch für kleine und mittlere Firmen, die Außendienstmitarbeiter beschäftigen. Das „Westentaschenbüro“ erhöht die Effizienz von Mitarbeitern und Unternehmen, weil Fehlerquellen und EDV-Bearbeitungszeiten deutlich reduziert werden. KMUs gewinnen so Wettbewerbsvorteile und sparen Kosten. Die Investitionen in Soft- und Hardware machen sich also nach relativ kurzer Zeit bezahlt – oder liegen wir da falsch? Was ist Ihre Meinung?

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