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Marketing Automation ist weit mehr als E-Mail-Marketing

In seinem Gastbeitrag erläutert Rolf Anweiler, Regional Leader International Marketing Applications bei Teradata, warum Daten die wichtigste Basis für Automation und den Kampagnenerfolg sind.

Marketingverantwortliche befinden sich im Spannungsfeld von Effizienz und Kreativität. Kunden, aber auch die eigene Organisation, stellen hohe Anforderungen an die Kommunikation. Das richtige Verhältnis zwischen kostengünstigem Gießkannenprinzip und hoher Automation sowie der personalisierten Ansprache des Einzelnen zu finden, stellt für Marketer eine große Herausforderung dar.

Daten sind die wichtigste Basis für Automation und Kampagnenerfolg
Um die Brücke zwischen Automation und kontextbezogener, personalisierter Kommunikation zu schlagen, müssen Organisationen ihre Daten im Griff haben – Daten sind heute die wichtigste Basis für erfolgreiches Marketing. Das bedeutet: Unternehmen müssen alle Kundendaten zentral sammeln. Sie müssen darauf aufbauend ein Verständnis dafür entwickeln, was der Kunde möchte, wie sie ihn am besten ansprechen und welche Angebote wann, wie und an wen platziert werden. Darauf aufbauend können, die richtige Technologie vorausgesetzt, spezifische Regeln für die Automation entwickelt werden. Sprich: Es werden „Events“ festgelegt, bei denen spezifische Angebote und Dialoge automatisch ausgelöst werden. Das funktioniert nicht nur für die E-Mail Kommunikation, sondern lässt sich auf alle Kommunikationskanäle ausweiten – miteinander verzahnt, sodass Organisationen eine wirkliche Multi-Channel-Kommunikation aufbauen können. Eine Studie von Teradata eCircle, die 2013 veröffentlicht wurde, zeigt beispielsweise, dass mehr als 50% der Marketingverantwortlichen sieben Kanäle und mehr bedienen, um mit Kunden in den Dialog zu treten. Dabei erwarten diese eine zielgerichtete Ansprache – am besten in Echtzeit. Das kann nur geleistet werden, wenn Marketer ihre Prozesse integrieren, Daten sammeln, auswerten und darauf basierend automatisierte Dialoge aussteuern – und das konsistent über alle Kanäle hinweg.

Ein Beispiel: Lädt ein Interessent ein Whitepaper von einer Webseite herunter, so erhält er automatisch eine E-Mail, die ihm für den Download dankt. Darüber hinaus wird automatisiert aber auch noch eine weitere Aktivität zum Nachfassen angestoßen – beispielsweise der Anruf durch ein Call-Center, der Versand einer Broschüre etc.

Marketing fängt schon bei der Steuerung und Automation eigener Prozesse an

Insbesondere interne Prozesse und auch Kampagnen müssen im Marketing stärker miteinander integriert und automatisiert werden, um effektiv und auch effizient zu werden und zu bleiben. Neben der reinen Dialog-Automation, kann im Sinne einer Automatisierung des gesamten Marketings noch weit mehr ermöglicht werden.

Die Automation kann hier an unterschiedlicher Stelle passieren. Zum einen geht es um die internen Prozesse – also die Planung und Vorbereitung von Marketingaktivitäten, inkl. der Budgetverwaltung und dem Management von digitalen Assets. Hier spielen nicht nur die Mitarbeiter des Marketings eine Rolle, sondern auch weitere interne Abteilungen, wie beispielsweise die IT oder Sales, die an der Gestaltung der Aktivitäten beteiligt sind. Ebenso wichtig sind externe Dienstleister, wie beispielsweise Agenturen. All diese Beteiligten müssen in den Workflow einbezogen werden. Automatisiert können so, zum Beispiel durch eine Marketing Operations Lösung, Aufgaben und Prozesse zentral geplant, zugeordnet und durchgeführt werden. Zudem erlaubt eine solche Lösung die genaue Planung und Verwaltung des Budgets, sowie die Verwaltung von digitalen Assets.

Die Folge ist eine aktuelle Übersicht über den Status der Aktivität, eine effizientere Arbeitsweise zwischen internen Abteilungen als auch externen Lieferanten, wie Agenturen, sowie die Möglichkeit rechtzeitig mögliche Probleme zu erkennen und zu lösen (z.B. eine Verzögerung des Projekts). Kosten können so kontrolliert und reduziert werden, die Time to Market wird beschleunigt, und unnötige Arbeiten werden reduziert bzw. vermieden.

Lesen Sie den zweiten Teil des Gastbeitrags hier.

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