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Mobile Security: Mehr als nur Datensicherheit

Mobile-Sicherheitsexperten zum aktuellen technischen Stand und den Perspektiven für Industrie 4.0

Kongress und Messe Mobikon mit rund 200 Vorträgen von internationalen Sprechern

Die Sicherheit mobiler Prozesse multipliziert die bereits gängigen technischen und gesetzlichen Anforderungen an den allgemeinen Schutz digitaler Daten. „Mobile-Verantwortliche und CIOs müssen die gewohnte Absicherung der IT mit Firewall und Geräteverwaltung lückenlos auf den mobilen Bereich übertragen. Das hört sich trivial an, ist aber eine Herkulesaufgabe,“ sagt Sebastian Wolters, Geschäftsführer des Lösungsanbieters für sicheres automatisiertes Mobile Application Management (MAM) mediaTest digital. Das Hannoveraner Unternehmen schützt mit seiner integrierten Lösung „APPVISORY“ die mobile IT-Infrastruktur, indem es Risikomanagement auf Applikationsebene als Software as a Service anbietet. Komplexe Gerätelandschaften, Betriebssysteme unterschiedlicher Hersteller sowie die sich wandelnden Erwartungen der Organisation und ihrer Mitarbeiter sind mit den Sicherheitsvorgaben in Einklang zu bringen, auf hohem Level leistungsfähig zu halten und eng mit der Optimierung der Geschäftsprozesse im Unternehmen zu verzahnen.

Auf der Mobikon, der größten auf das Mobile Business spezialisierten Fachmesse mit Kongress in Deutschland, stehen Experten für Mobile Security den Besuchern aus allen Unternehmensbereichen mit Rat, Erfahrung und Konzepten als Gesprächspartner zur Verfügung. Die umfangreiche Anpassung der Prozesse und Infrastrukturen an Mobile-Sicherheitsaspekte in Unternehmen sind unter den Titeln „Mobile Security & Big Data“ und „Mobile Enterprise & Solutions“ Hauptthemen in Kongress und Fachausstellung der Mobikon am 11. und 12. Mai in Frankfurt am Main.

Bereits 100 Kongresssprecher mit 200 Vorträgen und 95 Aussteller haben sich zur Mobikon angesagt. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist mit seiner DO MOBILE!-Initiative zur Förderung des mobilen Internets in Deutschland vor Ort und bietet interessierten Mobile-Verantwortlichen aus Unternehmen und Behörden spezielle Guided Tours zu den Mobile-Lösungen und -Anbietern der weiteren vier Hauptthemen der Mobikon (Mobile Internet & Apps, Mobile Marketing & Advertising, Mobile Commerce & Payment, Internet of Things (IoT) & Wearables).

Hochsensibel: Mobile Security in Banking, mHealth und Automotive

Gesundheitsdaten, Banktransaktionen, Verkehrssicherheit – wenn es um die persönlichsten Informationen und um die Unversehrtheit von Leib und Leben geht, wird es vor allem auch im Mobile-Umfeld hochsensibel. Sebastian Wolters kann dies an der wachsenden Zahl von Projekten zur Sicherheitsprüfung und -anpassung in seiner Kundschaft festmachen: „Ein deutlicher Auftragsanstieg ist aktuell aus den Bereichen Mobile Banking, mHealth und Connected Cars zu verzeichnen. Wir sehen alle drei Gebiete als vergleichbar sensibel. Darüber hinaus zertifizieren wir momentan vermehrt Messaging- und Clouddienste sowie jegliche Apps, in denen sensible Nutzerdaten über Paymentschnittstellen oder ähnliche Funktionalitäten verarbeitet werden“, erläutert Sebastian Wolters.

Um sich als sicherer Messenger am umkämpften Markt zu positionieren, garantiert die App SIMSme der Deutschen Post mit dem „TRUSTED APP“-Siegel einen vertrauensvollen Umgang mit Nutzerdaten. Bieten Apps die Möglichkeit, Käufe direkt in der Anwendung abzuschließen, ist eine auf Sicherheit getestete Softwarearchitektur für das Vertrauen der Nutzer unabdingbar. Der DB Navigator der Deutschen Bahn oder der Shopping Club brands4friends (Tochter des eBay-Konzerns) haben sich beispielsweise für ihre Bezahlvorgänge durch mediaTest digital zertifizieren lassen.

Im Unternehmenseinsatz ist die sichere Verwaltung von Apps besonders wichtig. Anbieter müssen dabei die individuellen Ansprüche der Unternehmen im Bereich der Enterprise Mobility Management-Lösungen (EMM-Lösungen) berücksichtigen. So ist es beispeilsweise möglich, über einen App-Client installierte Programme mit einer Whitelist abzugleichen und gegebenenfalls Verstöße und Sicherheitslücken ersichtlich zu machen. „Auf Wunsch eines deutschen Automobilherstellers wurde ergänzend zur tiefgreifenden, semiautomatisierten Analyse der Apps ein deutlich schnelleres Testverfahren zur Risikobewertung von Apps entwickelt. Innerhalb weniger Minuten können so Informationen hinsichtlich des Sicherheitsniveaus von Apps über die Mobilgeräte der Mitarbeiter bereitgestellt werden. Die Kombinaton aus diesen kurzfristigen Entscheidungshilfen und den ausführlichen Sicherheitsprüfungen stellt für Unternehmen aktuell das größtmögliche Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Flexibilität dar“, zeigt Sebastian Wolters die aktuellen Möglichkeiten auf.

Security-Panel der Frankfurt School of Finance and Management

Mobile Devices sind für die IT Abteilung der Unternehmen heutzutage ein doppeltes Risiko. Einerseits sind Smartphones und Tablets ein potenzielles Angriffsziel für Hacker, die Schadsoftware installieren oder Wirtschaftsspionage betreiben. Andererseits können aber auch die eigenen Mitarbeiter sensible Firmendaten mit Hilfe der integrierten Kamera leicht vervielfältigen.

Dem richtigen und praxisnahen Umgang mit dieser Herausforderung widmet sich das Security Panel der Frankfurt School of Finance and Management am ersten Tag der Mobikon (11. Mai 2015). Auf der Bühne diskutieren unter anderem Oberstaatsanwalt Rainer Franosch von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität Hessen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und Peter Löwenstein, Enterprise-Mobility-Experte der Loenco GmbH. Moderiert wird das Panel von Armin Nilles, Leiter Competence Center an der Frankfurt School of Finance and Management.

Weitere Informationen gibt es am 11. und 12. Mai 2015 auf der Mobikon in Halle 11 sowie im Internet auf www.mobikon.com und auf www.dexperty.messefrankfurt.com.

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