Wo virtuelle und reale Welt verschmelzen digitales Marketing am Messestand

Wo virtuelle und reale Welt verschmelzen: digitales Marketing am Messestand

Am Messestand zählt der Direktkontakt zum Besucher – aber auch Digitales Marketing: Neben digitalen Leaderfassungssystemen eröffnen vor allem mobile Technologien wie Augmented und Virtual Reality (AR/VR) neue Möglichkeiten, den Messestand digital zu erweitern und Besuchern ein emotionales, unmittelbares Erlebnis der eigenen Unternehmens- und Produktwelt zu bieten.

Digitale Leuchtfeuer: Beacons am Messestand

Eine Technologie, die sich für den Messeinsatz geradezu auszeichnet, sind Beacons – Sender, die via Bluetooth über kurze Distanzen Daten an Smartphones schicken. Beispielsweise Navigationshilfen, eine Visitenkarte mit einem Vertriebskontakt, eine Produktbroschüre, einen Gutschein-Code, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen – die Möglichkeiten Messebesucher, die ohnehin in der Nähe des Standes oder schon auf dem Stand sind, mit zusätzlichen Informationen zu versorgen oder zur Interaktion zu animieren, sind vielfältig.Wie die Technik funktioniert, erklärt Dexperty in diesem Video.

Aussteller, die diesen Digitalservice der Messe Frankfurt bereits getestet haben, konnten damit mehrere Hundert Kundenkontakte generieren – und das nur, indem sie bereits vorhandenes Marketingmaterial auf digitale Weise verbreitet haben.

Aufbruch in digitale Welten: Augmented und Virtual Reality

Manche Exponate lassen sich real schlicht nicht auf einem Messestand ausstellen – virtuell natürlich schon. Große Maschinen und Anlagen, Urlaubsorte, oder die Besonderheit einer Konstruktion, die nur deutlich wird, wenn man sich ein bestimmtes Bauteil von innen anschaut – mit Virtual Reality kein Problem.

VR-Brillen, zeigen Messebesuchern Videoinhalte, die den Zuschauer das Gefühl vermitteln, selbst Teil des Betrachteten zu sein. Auf diese Weise „erleben“ Messebesucher die Exponate, können sie von allen Seiten betrachten, nah heranziehen und drehen, anstatt sie einfach nur statisch vor sich zu sehen.

Sie können Komponenten selbst zusammenbauen, eine Reise in das Innere minimalistisch kleiner Bauteile oder – wie von ZF auf der IAA Nutzfahrzeuge präsentiert – per 360-Grad-Video eine Fahrt im neuen Innovation Truck unternehmen.

Mittendrin statt nur dabei: mobiles Messemarketing

Besonders effektiv lassen sich AR und VR auf Messen einsetzen, wenn sie mit mobilen Technologien, wie zum Beispiel den mobilen Navigator-Apps der Messe Frankfurt, verknüpft werden. Mit ihrer Hilfe finden Besucher etwa Aussteller, Geländepläne, Events und vieles mehr. Gleichzeitig werden sie über Neuigkeiten während der Messe auf dem Laufenden gehalten.

Aber auch eine eigene App kann durchaus eine gelungene Ergänzung und mobile Erweiterung des Messestandes sein. Volkswagen Nutzfahrzeuge hat auf der IAA 2015 beispielsweise eine eigene App genutzt, die dem Besucher via Beacon-Technologie wertvolle Zusatzinfos zu den ausgestellten Neuheiten aufs Smartphone schickte. Per VR konnten Besucher zudem ein Fahrzeug, für das sie sich besonders interessieren, scannen, und etwa einen Blick in den elektrischen Antrieb werfen. Auch Probefahrten auf dem IAA-Gelände mit dem neu präsentierten Passat GTE konnten Smartphone-User in der App buchen.

Für mehr Information zum Thema Digital Marketing & Trade Shows lesen Sie auch die Artikel: Online an der Angel: Digitales Marketing zur optimalen MessevorbereitungDigital vernetzt: Social Media im Messeumfeld und das Interview Digitales Marketing der Messe Frankfurt: „Den persönlichen Kontakt digital anreichern“.

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