Web-Entwicklung – Einfache und kostengünstige Wege für kleine und mittlere Unternehmen

Ob zur Selbstdarstellung, dem Verkauf von Produkten oder für Online-Services, eine eigene, aktuelle Website ist heute für alle Unternehmen oder auch Freiberufler Pflicht. Mittlerweile erwarten Kunden und Interessenten, ihre Geschäftspartner im Internet zu finden und eine Business Website gehört heute ganz selbstverständlich zum Markenauftritt unabhängig von der Größe des Unternehmens und der Branche. Zwar ist die überwiegende Mehrzahl bereits im Internet präsent, doch die rasante technische Entwicklung beispielsweise für die Mobilnutzung oder neue digitale Marketing-Optionen stellt gerade kleinere Unternehmen mit schmalen Budgets vor das Problem „Wie können wir bei der Web-Entwicklung mithalten?.“

„Zu aufwendig, zu teuer“, das sind nur ein paar Argumente, mit denen viele die Modernisierung oder den Neuaufbau ihres Web-Angebots oder ihres Online-Shops vor sich herschieben. Die Gefahr: Das Webangebot ist gegebenenfalls mobil nur noch umständlich nutzbar, ausgefeilte digitale Marketing-Maßnahmen sind nicht möglich und schnellere Wettbewerber ziehen Kunden ab.

KMU Website Beispiel - Botta Design

Ja, ein gut gemachter Webauftritt ist aufwendig, gerade was die Inhalte betrifft. Aber bei der Entwicklung von Websites gibt es für technisch weniger versierte Anwender mit überschaubaren Budgets mittlerweile gute Möglichkeiten auf technisch hohem Niveau gut mitzuhalten.

Web-Entwicklung – Schnelle und kostengünstige Wege zur modernen Website

So gibt es eine Vielzahl an soliden, einfach nutzbaren Website-Baukästen, die technisch immer auf der Höhe der Zeit sind und mit denen fast jeder schnell und kostengünstig seine eigene Website bauen und später auch betreiben kann. Vorausgesetzt man hat gute eigene Inhalte (Texte, Bilder oder Videos), mit denen man die Seite befüllen kann. Viele dieser Baukästen gibt es umsonst, enthalten meist verschiedene Designvorlagen, eine eigene Domain und sind bestenfalls sogar für Smartphones optimiert. Geld verdienen deren Anbieter, beispielsweise 1&1, weebly oder WIX.com, mit Zusatzfunktionen.

Weebly Templates D

Etwas komplexer, dafür aber erheblich ausgefeilter und auch für anspruchsvolle Anwendungen geeignet, sind sogenannte Standardthemes, die es zu tausenden für verschiedene Content-Management-Systeme gibt. Solche Standardthemes stellen dem Nutzer fertig programmierte, grafisch meist sehr ansprechend gestaltete und an den individuellen einfach anpassbare Websites zur Verfügung. Damit verkürzt sich die Entwicklungszeit, da Layouts und Funktionalitäten nicht mehr aufwendig programmiert werden müssen.

Solche Themes gibt es umsonst, gegen eine niedrige Einmalzahlung oder als Abo. Die Einrichtung eines Themes und der spätere Betrieb erfordern jedoch technische Expertise. Insbesondere die meist sehr weitreichenden Möglichkeiten zur Anpassung an den eigenen Bedarf sind für ungeübte Benutzer kaum beherrschbar. Dennoch sorgen sie im Vergleich zu individuell programmierten Websites für eine signifikante Senkung der Kosten und ermöglichen die Entwicklung von Websites, die allen professionellen Anforderungen genügen.

Da sich Web-Entwicklung nicht alleine auf die Gestaltung eines grafischen Erscheinungsbilds und einiger Funktion beschränkt, sollten bei komplexeren Anforderungen an Websites in jedem Fall Experten hinzugezogen werden. Einerseits um vernünftige Lösungen für die mit der Website adressierten Fragen zu bekommen und andererseits um aufwendige Anpassungsnotwendigkeiten in der Zukunft auszuschließen. So gilt es unter anderem ein Pflichtenheft zu entwickeln, die User-Journeys auszuleuchten, eine entsprechende Informationsarchitektur zu entwickeln, gegebenenfalls die technische Einbindung anderer Systeme wie CRM oder Datenbanken zu realisieren oder Optionen für digitales Marketing zu erschließen. Die dafür nötige Expertise haben immer weniger Unternehmen im eigenen Haus.

Content ist und bleibt King

Bei der Frage „Was kostet eine Website?“ wird häufig vergessen, dass gerade bei Websites mit vielen Inhalten der Aufwand für Texte, Bilder, Grafiken oder Videos deutlich größer ist, als das Budget für die grafische und technische Entwicklung.

Der Frage, welche Inhalte wie und wo auf der Website dargestellt werden sollen, kann gar nicht genug Zeit gewidmet werden. Auch die User-Journey muss genau ausgeleuchtet werden. Was wird dem Besucher der Website wo präsentiert? Wo soll er hingeführt werden? Wie schnell findet der Kunde oder der Bewerber die von ihm primär gesuchten Informationen? …

Da das Informationsverhalten immer stärker durch visuelle Elemente geprägt ist, steigen hier die Anforderungen an Websites ebenfalls. Mehr und bessere Bilder, Schaubilder oder Videos sind gefragt und müssen gestaltet werden. Selbst die perfekt programmierte Website ist mit schlechtem Bildmaterial nicht mehr attraktiv für den User. Deshalb sind auch hier Experten gefragt. Damit das Budget reicht, ist hier die Regel „lieber weniger, dafür Gutes“ angeraten.

Auch die Weisheit „Text kann doch jeder“ sollte hinterfragt werden. Webtext ist etwas anderes und in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind zudem eine Menge Regeln zu beachten. Denn schließlich sollen die schönen, informativen Inhalte auch im Netz gefunden werden. Am besten auf Seite 1 bei der Google-Suche. Auch hier sollten Experten gefragt oder zumindest für ein Training genutzt werden.

Content ohne Marketing wird seltener gefunden

Wenn die neue Website nun ans Netz geht, darf man nicht auf Besucher warten, sondern muss die Website und vor allem deren Inhalte bestens vermarkten.  Gerade kleinere und mittlere Unternehmen haben es oft schwer, sich im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit mittels SEO bei Suchmaschinen erfolgreich zu behaupten. Bei der Suche nach dem eigenen Namen wird man im Web zwar meist sofort entdeckt, aber als Lieferant von Produkt A oder B in der Kategorie C via Google gefunden zu werden, erfordert viel Aufwand.

Deshalb spielt die aktive Vermarktung der eigenen Inhalte eine zentrale Rolle. Wenn Unternehmen ihre Zielgruppen aktiv erreichen möchten, müssen Mailings, Newsletter, Google Ads, Facebook-Werbung, eigene Social Media Kanäle u.a.m. für mehr Besucher auf ihrer Website sorgen. Auch hier gilt es sorgsam über den User Journey nachzudenken. Wann klickt der Kunde auf einen Link im Newsletter oder der Facebook-Anzeige, wo landet er auf der Website, wo soll er dann hingeführt werden oder was soll er dann tun, z.B. in den Onlineshop gehen, das Unternehmen anrufen oder um Rückruf bitten, …?

Die Optionen des Online-Marketing werden hierbei immer ausgefeilter, beispielsweise beim Targeting. Die großen Vorteile bei vielen Online-Marketing-Aktivitäten sind deren oft niedrige Einstiegskosten, die Skalierbarkeit und die meist hohe Treffsicherheit, gerade bei Google oder Facebook-Ads.

Als Futter für die Vermarktung werden im späteren Betrieb der Website zudem kontinuierlich neue informative oder unterhaltsame Inhalte benötigt. Denn eines ist sicher: Nichts ist für Besucher langweiliger, als eine nicht gepflegte Website, auf der es nicht regelmäßig etwas Neues zu entdecken ist. Das gilt für große und kleine Unternehmen gleichermaßen.

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