Archiv der Kategorie: E-Mail-Marketing

SEO: Achtung bei geschützten Bezeichnungen im „Title Tag“

Thomas Seifried ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz der SEIFRIED IP Rechtsanwälte. Er berät und vertritt mittelständische Unternehmen im Bereich Markenrecht, Kennzeichenrecht, Wettbewerbsrecht, im übrigen gewerblichen Rechtsschutz und im Internetrecht.

Der Browsertitel einer Internetseite wird im HTML-Title Tag definiert und von jeder Suchmaschine gelesen. Er gilt als einer der wichtigsten Faktoren bei der Suchmaschinenoptimierung. Der Title Tag der Homepage dieses Blogs enthält beispielsweise die Worte

„connected | Das Blog der Messe Frankfurt zur Digitalisierung des Geschäftslebens“ und erscheint im Firefox-Browser so:

Google nimmt den Title Tag als Ausgangspunkt zur Generierung des Suchergebnistitels.

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Was ist los im E-Mail-Marketing?

5 Fragen an Nikolaus von Graeve, Geschäftsführer bei rabbit eMarketing

1. Welche Fehler werden bei E-Mailings/Newslettern am häufigsten gemacht?

Leider wird oftmals noch immer genau das falsch gemacht, was schon seit jeher falsch gemacht wird: Newsletter und E-Mailings enthalten keinen Nutzen für den Empfänger! Stattdessen werden die Heldentaten des Unternehmens kund getan, ohne zu hinterfragen, ob diese den Empfänger überhaupt interessieren.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Aufmachung der Inhalte. Sie sollten für das Auge leicht erfassbar, gut strukturiert sowie kurz und knapp auf den Punkt gebracht werden. Leider ist dies immer noch nicht selbstverständlich. Obwohl jeder weiß, dass die meisten E-Mailings/Newsletter aufgrund der Informationsflut nur überflogen werden.

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Wie funktioniert erfolgreiches E-Mail-Marketing?

5 Fragen an Volker Wiewer, Vorsitzender der Geschäftsführung, eCircle GmbH:

1. Welche Trends im E-Mail-Marketing sind 2012 am vielversprechensten?

Die wichtigsten Trends sind die Konsolidierung von vorhandenen Kundendaten, ein performantes Datenhandling für hohe Versandgeschwindigkeiten und dabei eine starke Individualisierung der Inhalte für den Empfänger. Als Beispiel: Ein Kunde eines Reiseanbieters abonniert dessen Newsletter – dann sollte der Inhalt auf die Reisevorlieben des Kunden z. B. aktuelle Wetterinformationen zum Reiseziel, etc. abgestimmt sein. Die Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die entsprechenden Informationen über den Kunden vorhanden sind. In der Regel sind sie das – nur werden sie meist an ganz unterschiedlichen Stellen im Unternehmen gespeichert. Die große Herausforderung ist es, alle verfügbaren Informationen zu bündeln und in sinnvolle Kampagnen umzusetzen. Das kostet natürlich Zeit und Geld, aber die Power, die hinter einer gezielten Kundenansprache steckt, ist enorm!

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Nachholbedarf bei Conversion-Optimierung und UX

Studie zur Email-Expo, Search-Expo und UX-Expo 2012

Viele Marketer schöpfen immer noch nicht die Möglichkeiten zur Steigerung der Conversion-Rate ihrer Online-Maßnahmen voll aus. Das offenbart die neue Experten-Studie im Auftrag der Messe Frankfurt zur Email-Expo in Kooperation mit promio.net.

Danach sagen zwar 87 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie das Thema Conversion als wichtig bis sehr wichtig erachten, trotzdem messen immer noch 20 Prozent die Performance ihrer Online-Kanäle überhaupt nicht – oder leiten aus den Ergebnissen keine entsprechenden Maßnahmen ab. Dazu sehen zwar 78 Prozent der Studienteilnehmer Online-Marketing als eine ganzheitliche Kette von Akquise bis Rückgewinnung. Aber über die Hälfte der Befragten optimiert nur einzelne Schritte. So nutzen beispielsweise gerade einmal 29 Prozent der Marketer Maßnahmen zur Steigerung der Conversion-Rate wie etwa Warenkorb-Abbrecher-Mailings. Gerade einmal 55 Prozent der Unternehmen haben eigene Kennzahlen für die Online-Marketingstrategien festgelegt.

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Von RFM zu eRFM – einen bewährten Ansatz erfolgreich in die Online-Welt verlängern

Jakob S. Gomersall, General Manager von RedEye Deutschland, über Kundenkommunikation und wie sich diese aus der Analyse des Kauf-, Web- und E-Mailverhaltens ableiten lässt:

Manchmal können die Onliner auch etwas von den Offlinern lernen. So wussten Direktmarketer schon vor langer Zeit, dass nicht alle Empfänger gleich sind und es daher Sinn macht, sie zu segmentieren. Wenn jede Gruppe nur auf sie zugeschnittene Botschaften erhält, spart der Sender Geld, erhöht die Response-Raten und damit auch die Effizienz des ganzen Mailings.
Viele E-Mail-Marketer arbeiten nach wie vor lieber mit großen Verteilern. Die Devise lautet spray and pray. Aber auch Beten hilft da nicht viel: Low-Interest-Filter, geringere Öffnungsraten und fehlende individuelle Relevanz der Inhalte lassen am Sinn dieses Ansatzes zweifeln.

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Die neue EU-Datenschutzverordnung und ihre Auswirkungen auf das E-Mail-Marketing

Tobias Günther berät als Legal Counsel der eCircle GmbH und bei Fragen im Bereich Online-Marketing, Datenschutz und Wettbewerbsrecht. Darüber hinaus ist er als freier Rechtsanwalt für Mandanten insbesondere in den Bereichen IT-Recht und gewerblicher Rechtsschutz tätig.

Mit großem Aufsehen wurde kürzlich die Präsentation des Entwurfes für die neue EU-Datenschutzverordnung begleitet, so wie bereits schon im Vorfeld bekannt gewordene Details in allen europäischen Mitgliedstaaten hitzig diskutiert wurden. Die neue Datenschutzverordnung wird die Datenschutz-Richtlinie von 1995 ersetzen, nach welcher sich bislang alle nationalen europäischen Gesetze zum Datenschutz richten (so auch das deutsche BDSG). …

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Über Sinn und Unsinn eines E-Mail-Disclaimers

Daniel Schätzle, Rechtsreferendar in Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der auf Medien und Technologie spezialisierten Kanzlei HÄRTING Rechtsanwälte:

Wer kennt sie nicht: geschäftliche E-Mails, die am Ende einen ganzen Rattenschwanz an rechtlichen Hinweisen enthalten. Über die rechtliche Sinnhaftigkeit derartiger E-Mail-Disclaimer wird viel diskutiert. Das Landgericht Saarbrücken hat nun entschieden, dass eine E-Mail nicht veröffentlicht werden darf, wenn in einem E-Mail-Disclaimer der Veröffentlichung widersprochen wurde (LG Saarbrücken vom 16.12.2011, Az. 4 O 287/11).

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Email-Expo: Content statt Masse!

Alte Stärken – neue Wege: Steigerung der Performance über alle Kanäle und den gesamten Life-Circle hinweg! Das zeigen Praxis-Beispiele auf der Email-Expo. Hier nun eine erste Vorschau auf die Themen der Email-Expo 2012.

Content statt Masse. Diesen Anspruch formulieren gleich mehrere der Top-Speaker auf der Email-Expo am 24. und 25. April 2012 in Frankfurt am Main. Denn mit keinem anderen Kanal können Kunden so persönlich, zielgerichtet und umfassend erreicht werden wie über die E-Mail.

„Drehen Sie den Trichter um“ fordert beispielsweise Sebrus Berchtenbreiter. Der Geschäftsführer von Promio.net spricht auf der Email-Expo darüber, wie beim E-Mail-Marketing alle Touchpoints genutzt werden können. Zu den Trends im E-Mail-Marketing hat Sebrus Bertenbreiter bereits einen Beitrag in unserem Blog veröffentlicht. Aus der Praxis berichtet dazu Ulf Richter, Geschäftsführer von Optivo. Am Beispiel Condor führt er aus, wie inaktive Kunden und Abonnenten identifiziert, differenziert und reaktiviert werden können. Und Frank Strzyzewski, Geschäftsführer von XQueue zeigt anhand eines Projekts für die AOK, wie mehr Relevanz durch zielgruppengenaue E-Mail-Stafetten erzielt werden kann.

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Der E-Mail-Knigge

Hans Eigenmann, Kommunikationstrainer und Geschäftsführer der BRAinPUT GmbH in der Schweiz erklärt in seinem kleinen E-Mail-Knigge, worauf man im Umgang mit E-Mails achten sollte – getreu dem Motto: Ohne E-Mail hinterlässt man einen schlechten Eindruck, mit E-Mail muss es nicht unbedingt ein positiver Eindruck sein.

Hastig wird noch eine flüchtige Botschaft an den Geschäftspartner in den Rechner gehackt. An Orthographie und Satzbau wird kaum ein Gedanke verschwendet, die Grußformel reduziert sich auf drei Buchstaben – hauptsache die Botschaft ist raus. Solche Korrespondenz ist an der Tagesordnung….

Vor noch gut hundert Jahren hatten wir es leichter in der Kommunikation! Wenn wir mit einem Mitmenschen etwas zu regeln hatten, setzten wir uns mit ihm zusammen oder wir schickten eine schriftliche Botschaft, die wir von Hand verfassten und per Post oder per Boten übermitteln ließen. Für fast alle Menschen stehen heute mindestens vier weitere Kommunikationsmedien zur Verfügung:

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